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Ansprechpartner

Kalvelage, Jörg
Telefon: 0 44 71 / 185 - 555

Start des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur des BMVI

Grünes Licht für das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur des BMVI: Die EU-Kommission hat heute das 300-Millionen-Euro-Förderprogramm von Bundesminister Dobrindt genehmigt. Vom 1. März 2017 an können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge stellen.

Ziel ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen.

Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnellladestationen (S-LIS) mit 200 Millionen Euro und den Aufbau von 10.000 Normalladestationen (N-LIS) mit 100 Millionen Euro. Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur ist Teil des Maßnahmenpakets, mit dem das BMVI den Aufbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge unterstützt. Hierzu zählt auch das E-Tankstellenprogramm auf Autobahnen und das "Förderprogramm zur batterieelektrischen Elektromobilität" mit rund 30 Millionen Euro pro Jahr für die Kommunen. Darüber hinaus wurde bereits eine Reihe weiterer Maßnahmen auf den Weg gebracht – wie z.B. die Kfz-Steuer-Befreiung für E-Fahrzeuge, eigene E-Kennzeichen und Privilegien für Sonderfahrspuren und Parkplätze.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2017/019-dobrindt-e-ladesaeulenoffensive.html

Invest in Niedersachsen: Neues Onlineportal für den Standort

Mit der neuen Website „Invest in Niedersachsen“ bietet das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr interessante Einblicke in den Wirtschaftsstandort Niedersachsen. Unternehmen können sich kostenlos und persönlich zu einem neuen Investment beraten lassen, im Fördermittelfinder nach passenden Programmen suchen, Orte für eine Existenzgründungsberatung finden sowie sich über Fokusbranchen und Netzwerke in Niedersachsen informieren. Auch eine kartenbasierte Unternehmens- und Standortsuche ist eingebunden.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.nds.de/de

Willkommenskultur im Handwerk

Willkommenslotsin der Kreishandwerkerschaft unterstützt Betriebe  

Willkommenskultur schaffen und kleine und mittlere Unternehmen (KMU) insbesondere im Handwerk für die Beschäftigung von geflüchteten Menschen öffnen.

Die Kreishandwerkerschaft Cloppenburg freut sich in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Vechta, interessierten Betrieben und Organisationen in den Kreisen CLP und VEC eine persönliche Unterstützung und Beratung zu diesem Thema anbieten zu können. Seit dem 1. August 2016 hat Frau Katrin Thoben die Aufgabe der Willkommenslotsin übernommen. Zentrale Aufgaben von Frau Thoben:

  • Kleine und mittlere Unternehmen sollen dazu ermutigt werden, freie Stellen oder Praktikumsplätze auch mit Flüchtlingen zu besetzen.

  • Die Willkommenslotsin wird für mehr Bereitschaft werben, Flüchtlinge auszubilden bzw. zu beschäftigen.

  • Sie soll zudem darüber informieren, wie Flüchtlinge erfolgreich in den Betrieb integriert werden können und die Unternehmen bei entsprechenden Maßnahmen unterstützen.

  • Mit diesem Ansatz soll auch das Beschäftigungspotenzial von Flüchtlingen besser erschlossen und damit ein wichtiger Beitrag gegen den demografisch bedingten Fachkräftemangel geleistet werden.

    Geplant sind außerdem Vortrags- und Informationsveranstaltungen. Die Willkommenslotsin kooperiert bereits eng mit regionalen Institutionen, Organisationen, Verbänden, Arbeitsagenturen, Jobcentern und Projektträgern. Unternehmen, die geflüchtete Menschen im Rahmen eines Praktikums, einer Einstiegsqualifizierung, Berufsausbildung oder sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in ihren Betrieb integrieren möchten, können ab sofort die kostenlose Beratung nutzen.

    Das Programm „Willkommenslotse“ ist eine Ergänzung zum Programm „Passgenaue Besetzung“ und wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) koordiniert.

    Kontakt:
    Katrin Thoben (Willkommenslotsin) Tel. 04471/179-46, Fax: 04471/179-39, E-Mail: k.thoben@handwerk-cloppenburg.de)

MikroSTARTer ab Januar 2017 günstiger

Durch den MikroSTARTer erhalten Unternehmen, die sich im Raster der klassischen Kreditangebote eher schwer tun, zinsgünstiges Kapital. Der Förderkredit finanziert neben Gründungen auch Unternehmensnachfolgen und Betriebserweiterungen. Mit ihm lässt sich in Maschinen, Einrichtung und Büroausstattung ebenso investieren wie in Marketing, Warenlager oder Aus- und Weiterbildung. Der MikroSTARTer fördert Unternehmen von der Gründung bis zu fünf Jahren nach Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit. Die Darlehenshöhe reicht von 5.000 bis 25.000 Euro. Durch seine günstigen Zinsen, die ab Januar 2017 auf 3,5 Prozent gesenkt werden, und seine Laufzeiten von bis zu 5 Jahren ist der MikroSTARTer ideal für die Finanzierung von Gründungen mit geringem Kapitalbedarf, insbesondere aus der Arbeitslosigkeit oder durch Menschen mit Migrationshintergrund, und jungen Unternehmen. Sicherheiten sind nicht notwendig. Bisher konnte die NBank im Rahmen des Programms, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert wird, bereits über 250 Vorhaben in Niedersachsen unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie auf der NBank-Förderprogrammseite unter MikroSTARTer.

Klimaschutzinitiative

 Neue Kälte-Klima-Richtlinie veröffentlicht 

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) eine novellierte Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen (sog. „Kälte-Klima-Richtlinie“) veröffentlicht.

Die Förderung richtet sich an Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, Zweckverbände und Eigenbetriebe, Schulen, Krankenhäuser sowie kirchliche Einrichtungen unabhängig von der Gewinnerzielungsabsicht.

Durch die Novellierung wurden im Wesentlichen die Fördergegenstände und Fördergrenzen erweitert, u. a. sind künftig neben der Neuerrichtung und Vollsanierung von Anlagen auch Teilsanierungen förderfähig.

Im Rahmen der Basisförderung werden Klimaschutz-Maßnahmen an folgenden vier Anlagenklassen gefördert:

  • Kleine Kompressions-Kälte- und Klimaanlagen mit 2 bis 5 kW elektrischer Leistungsaufnahme
  • Kompressions-Kälte- und Klimaanlagen mit 5 bis 300 kW elektrischer Leistungsaufnahme (außer Ammoniakanlagen)
  • Ammoniakanlagen mit 5 bis 200 kW elektrischer Leistungsaufnahme
  • Sorptionsanlagen mit 5 bis 500 kW Kälteleistung

Darüber hinaus werden zur Steigerung der Effizienz des Gesamtsystems über eine Bonusförderung folgende Maßnahmen gefördert (nur im Zusammenhang mit einer förderfähigen Basismaßnahme):

  • Wärmespeicher mit Wärmeüberträger zur Abwärmenutzung der Kälte- oder Klimaanlage
  • Wärmepumpen zur Abwärmenutzung der Kälte- oder Klimaanlage (für Wärmespeicher)
  • Kältespeicher mit Wärmeübertrager
  • Freikühler mit Rohrleitungen, Pumpen, Tank, MSR-Technik und ggf. zusätzlichem Wärmeübertrager

Die Förderung erfolgt auf Zuschussbasis mit Festbeträgen und ist abhängig von der Art der Maßnahme sowie der Anlage und deren Kälteleistung. Die Fördersumme beträgt max. 150.000 Euro pro Maßnahme für die Basis- und Bonusförderung. Beratungsmaßnahmen werden nicht mehr im Rahmen dieser Richtlinie gefördert.

Anträge können laufend beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Websites: www.klimaschutz.de/de/kaelte-klima-richtlinie

www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Klima_Kaeltetechnik/klima_kaeltetechnik_node.html (derzeit noch nicht aktualisiert).

Zuständige Ansprechpartner beim BAFA erreichen Sie unter der Tel. 06196 / 908-1249.