Lieblingsfahrradtouren von Cloppenburgern

Wiebke Böckmann, Klimaschutzmanagerin der Stadt Cloppenburg

Wiebke Böckmann, Klimaschutzmanagerin der Stadt Cloppenburg, reist klimafreundlich nach Amerika - und das mit dem Fahrrad! Für die Hin- und Rückfahrt benötigt sie nur drei Stunden und fährt dabei durch Wälder, Wiesen und Alleen, vorbei an Flüssen, Seen und Teichen.

© Marion Heidkamp

Vom Rathaus in der Stadt geht es direkt an Wasser und entlang der Soeste bis hin zum Ambührener See. Schon hier zeigt sich das vielfältige Grün in der Stadt. Über einen Feldweg geht es Richtung Galgenmoor und Vahren. Neu gepflanzte Bäume und alte Alleen säumen den Weg. Der Dorfteich lädt zum Verweilen ein.

Durch das Krattholz geht der Weg weiter Richtung Molbergen. Doch bereits vor dem Ort beim großen Stein zur Flurbereinigung ist der Abzweig nach Stedingsmühlen zu wählen. An dem alten Gutshof vorbei geht es nach Resthausen und weiter Richtung Golfplatz. Kurz vor beim Golfplatz lohnt sich ein Abstecher zum Ursand und dem dort befindlichen großen Stein anlässlich des Orkans 1972. Auch hier stehen Bänke für eine Rast bereit und interessante Bäume laden zum Klettern ein. Vorbei am Golfplatz Richtung Varrelbusch muss die B 72 gekreuzt werden, um den parallel verlaufenden Weg nach Varrelbusch einzuschlagen.

Der Dorfteich bietet wunderschöne Fotomotive mit einer Brücke, der Wasserfontäne und dem Rundweg um den Teich. Danach geht es auf direktem Weg nach Amerika, vorbei am Texas Airport Varrelbusch. Der Ortsstein bildet das Zentrum von Amerika und dort kann die Geschichte der Bezeichnung herausgefunden werden. Langsam beginnt der Rückweg nach Cloppenburg über den Plaggenweg geht es Richtung Kellerhöhe und dann weiter nach Bethen.

Nach 44 Kilometern und gut 3 Stunden kommt Wiebke Böckmann mit vielen neuen Eindrücken wieder am Rathaus an. 

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Michael Bertschik, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) im Kreisverband Cloppenburg

Michael Bertschik, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) im Kreisverband Cloppenburg, fährt mit seinem Fahrrad am liebsten eine Tour durch Sevelten, Elsten, Warnstedt, Hemmelte, Kneheim und Stapelfeld.

Neben einigen Kirchen, wie der St. Marien Kirche in Sevelten oder der St. Franziskus von Assisi Kirche in Elsten, gibt es auf der Fahrradroute viel von der Natur zu sehen. Viele Bänke bieten eine Aussicht auf das platte Cloppenburger Land. Auf dem Weg kommen die Fahrradfahrer auch an der Quatmannsburg vorbei: Dies ist früh- bis hochmittelalterliche Wallburg im Ortsteil Elsten. Die gesamte Anlage ist als Bodendenkmal geschützt.

Die Strecke ist 30,2 km lang und eignet sich sowohl für das normale Fahrrad, als auch für eine Tour mit dem E-Bike. Ohne Pausen beträgt die Dauer der Fahrradtour rund 2 Stunden.

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Karin Vogel, stellv. Geschäftsführerin Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre

Karin Vogel, stellvertretende Geschäftsführerin des Vereins Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre, ist viel mit dem Fahrrad unterwegs. Ihr Lieblingsziel für ausgedehnte Touren am Wochenende ist immer wieder gerne die Thülsfelder Talsperre.

Foto: Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre e.V. - © Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre

Ihre Lieblingsradtour führt auf 39 Kilometern von Cloppenburg über Ambühren, Stalförden und Neumühlen zur Thülsfelder Talsperre und über Dwergte, Molbergen und Vahren zurück nach Cloppenburg.

Die Tour führt entlang des Knotenpunktsystems, ist also auch unkompliziert von Radfahrern ohne Ortskenntnisse abzufahren. Die Wege sind von Bäumen, Wald, Wiesen und Pferdeweiden gesäumt, es bietet sich immer wieder freier Blick, viel Grün und Natur. Ziel und Höhepunkt der Tour ist die Thülsfelder Talsperre. Diese lässt sich einmal komplett umrunden und das Naturschutzgebiet rund um den Stausee offenbart eine reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft: Wald, Moor, kleine Badestrände, Dünen und verschlungene Buchten – hier lohnen sich immer wieder kleine Stopps. Sei es, um die Stationen des Erlebnispfades zu entdecken oder um einmal auf den Panoramasteg zu spazieren, um einen Abstecher zum Abenteuerspielplatz „Reservistenfort“ zu machen oder einfach, um sich auf eine der vielen Bänke zu setzen und den herrlichen Ausblick zu genießen.

Karin Vogels besonderer Tipp an der Talsperre ist: „Zeit einplanen. An der Talsperre lohnt es sich, innezuhalten und mal Luft zu holen. Stehen bleiben und aufs Wasser und die Landschaft gucken!“

Streckenführung entlang der Knotenpunkte:

59 – 18 – 21 – 22 – 1 – 31 – 39 – 33 – 52 - 55 – 46  53 – 20 – 59

Radtouren entlang des Knotenpunktsystems lassen sich digital über www.thuelsfelder-talsperre.de und dann weiter über → "Knotenpunkttouren" selber planen oder mit Hilfe der fietsknoop-App selbst erstellen. Außerdem gibt es eine Radknotenpunktkarte sowie das Tourenbuch „Radeln nach Zahlen“, in dem das Team des Vereins Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre die schönsten Radtouren schon ausgearbeitet hat. Darin stellen sie unter anderem Hinweise zu Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten zur Einkehr vorstellt.

Erhältlich sind die Tourenbroschüre und die Radknotenpunktkarte in der Tourist-Info Cloppenburg, Bürgermeister-Winkler-Straße 19-21, Cloppenburg, (04471) 15-256. Gerne berät das Team der Tourist-Info auch persönlich.

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Fotos: Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre e.V.

Bürgermeister Dr. Wiese

Die Lieblingsfahrradtour des Bürgermeisters Dr. Wolfgang Wiese führt von Cloppenburg über das Dreiländereck Ho-Ke-Bü zu den Ahlhorner Fischteichen und zurück.

© Roman Mensing

Seine liebste Fahrradtour führt von Cloppenburg zu den Ahlhorner Fischteichen und wieder zurück. Die Strecke ist insgesamt 35,5 km lang und hat ohne Pausen eine Dauer von 2:25 Stunden. Der Bürgermeister empfiehlt jedoch, sich etwas Zeit einzuplanen, um ein wenig an den Fischteichen zu verweilen und den Klängen der Natur zu lauschen.

Auf der Tour gibt es einiges zu entdecken, wie die Wallfahrtskirche in Bethen oder das Dreiländereck Hoheging-Kellerhöhe-Bürgermoor. Direkt neben der Kirche in Hoheging entsteht aktuell der neue Kindergarten – ein perfekter Zwischenstopp also, um einen Blick auf die Baustelle zu erhaschen. Im Urwald Baumweg gibt es außerdem viele außergewöhnliche Vogel- und Insektenarten, Pilze oder Blumen zu entdecken. Am Blockhaus Ahlhorn angekommen, kann man sich für ein schönes Andenken hinter einem Fotorahmen direkt am Wasser ablichten lassen.

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