Ursprung und Geschichte

City Cross - © Stadt Cloppenburg Peter Duddek

Ursprung und Geschichte

Cyclocross

Die Geschichte des Cyclocross, auch Querfeldein oder Radcross genannt, geht auf die Wende des 18. Jahrhunderts zurück. Hier bereiteten sich französische Rennradfahrer, früh im Jahr im Gelände auf die Rennradsaison vor. Sie fuhren über Stock und Stein, steile Anstiege, Abfahrten und schulterten das Rad um Hindernisse zu überwinden. Eines Tages steckten sie eine Strecke im Gelände ab und veranstalteten Rennen, der Cyclocrossport war geboren.

Cyclocrossrad

Cyclocrossräder werden heutzutage bereits günstig angeboten. Preise für recht gute Einsteigermodelle beginnen bereits bei ab 700 Euro. Der Hauptunterschied zum Rennrad besteht in der Bereifung und den Bremsen, hier werden in den meisten Fällen Cantileverbremsen, V-Brakes aber seit neuen auch mechanische Scheibenbremsen verwendet. Diese Bremsarten sind unempfindlich gegen Schmutz und Nässe und problemloser zu reinigen. Die Bereifung ist im Vergleich zum Rennrad breiter und stark profiliert um die notwendige Haftung im Gelände zu gewährleisten.

 Cyclocrossrennen

Cyclocrossrennen finden überwiegend im Herbst und Winter statt. Gefahren wird auf abgesteckten Kursen durch Wiesen, Felder und Wälder. In der Regel sind ein bis zwei Hindernisse eingebaut, an denen die Fahrer vom Rad steigen, es schultern oder tragen müssen, um diese zu überwinden. Des Weiteren werden auch Sandfelder (z.B. Beachvolleyballfelder) oder kurze knackige Anstiege als Hindernisse verwendet. Gefahren wird zwischen 40 und 60 Minuten, je nach Klasse. Cyclocross ist ein sehr ehrlicher Sport, Windschattenfahren oder verstecken im Feld sind hier nicht möglich, jeder Fahrer muss die gleiche Leistung aufbringen um eine gute Platzierung zu erreichen. Diese Sportart bietet sich speziell für Kinder und Jugendliche an, da Fairness und gegenseitiger Respekt großgeschrieben werden.