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zurück zur Übersicht | Artikel vom 30.03.2022

Netzwerk verschiedener Vertreter organisiert Infoveranstaltung für "Helferinnen und Helfer"

Den Geflüchteten aus der Ukraine helfen, auf jeden Fall –
auch über die Beförderung aus dem Kriegsgebiet hinaus. Das wirft Fragen auf, insbesondere bei den Organisatoren privater Hilfsaktionen. Sie zu beantworten, dazu stellen sich die Profis von in Cloppenburg ansässigen Hilfsorganisationen und -einrichtungen am kommenden Donnerstag, 31. März 2022 im Ratssaal der Stadt Cloppenburg ab 18:00 Uhr zur Verfügung.
Keine Frage, dass der Krieg in der Ukraine auch hier gegenwärtig ist, nicht zuletzt angesichts der Geflüchteten, die in Cloppenburg und in den umliegenden Gemeinden Sicherheit suchen und diesen Schutz bekommen. In kaum einer anderen Region im Nordwesten Deutschlands ist die Hilfsbereitschaft für die geflohenen Ukrainer, meist Frauen und Kinder, so ausgeprägt und vorbehaltlos wie in der hiesigen. Den Neuankömmlingen einen Platz in der Gesellschaft zu geben, sei es aufgrund der herrschenden Wertevorstellung, sei es die eigene Sozialisation, die Hintergrund der selbstverständlichen Hilfestellungen ist. Die Motivationen sind vielfältig, die Ergebnisse sind rein menschlich, pure Nächstenliebe, ob in Vereinen, in Unternehmen oder in den Religionsgemeinschaften.
Während bei den öffentlichen Hilfsorganisationen wie der Caritas, der Diakonie oder dem DRK das Helfen durchorganisiert ist, kommen bei den Organisatoren der privaten Hilfsaktivitäten oftmals Fragen auf. Dabei handelt es sich insbesondere um jene, die den offiziellen Status der Geflüchteten und „das Danach“ betreffen. Denn, das es nicht reicht, jenen ein „Dach über den Köpfen“ zur Verfügung gestellt zu haben, erfahren alle, die für die Organisation solcher Hilfsaktionen verantwortlich sind. Schließlich lädt man die Menschen nicht einfach ab, sondern fühlt sich auch darüber hinaus verantwortlich.
Fragen über die Anmeldung der Geflüchteten, wie öffentliche Hilfen beantragt werden können und wie die Krankenversorgung funktioniert; wie der erste Kontakt zu den Schulen und Kitas aufgenommen wird und wo man den richtigen Ansprechpartner findet, dies sind Fragen, für deren Beantwortung sich ein Netzwerk verschiedener Vertreter gebildet hat. Bestehend aus Vertretern der Stadtverwaltung, insbesondere des Sozialamtes, und der Kreisverwaltung, aus Vertretern der ansässigen Religionsgemeinschaften und Hilfseinrichtungen, von Caritas und der Diakonie, von der Ehrenamtsagentur, von den Schulen und Kitas, von der Volkshochschule und aus dem Bildungswerk, wo übrigens nach Ostern bereits Integrationskurse für Ukrainer*innen stattfinden werden, die Kinderbetreuung eingeschlossen, hilft dieses Netzwerk all jenen, die ihre Unterstützung einbringen möchten. Wie die aus der Ukraine geflüchteten Menschen die verschiedenen Angebote wahrnehmen können, wird ebenfalls Bestandteil der am 31. März ab 18:00 Uhr im Ratssaal der Stadt Cloppenburg stattfindenden Informationsveranstaltung sein.
Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Fragen der Organisatoren privater Hilfsaktivitäten ausreichend und realistisch zu beantworten. Zahlreiche Profis aus den genannten Ämtern und Organisationen stehen dazu zur Verfügung.
Um die noch immer bestehenden „Corona-Präventionsmaßnahmen“ zu erfüllen, bitten die Veranstalter um eine Anmeldung im Familienbüro unter der Tel. 04471/185 337.