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zurück zur Übersicht | Artikel vom 08.09.2021

Inklusion auf vier Pfoten

Seit dem 1. September können Besucher*innen des Rathauses einer besonderen Mitarbeiterin begegnen: Assistenzhündin Stella.

Sie begleitet Marcel Völtz, den neuen Mitarbeiter im Bürgermeisterbüro, täglich zur Arbeit und die beiden treten somit auch als Team während der Dienstzeit auf. Die Assistenzhündin liegt nicht nur einfach unter dem Schreibtisch, sondern begleitet ihn auch zu Sitzungen oder Terminen.

Aufgabe eines Assistenzhundes ist es, dem Partner Sicherheit zu geben – beispielsweise durch Abblocken von anderen Personen oder erschnüffeln von Veränderungen in der Stimmung des Team-Partners.

„Wir freuen uns über den zwei- und vierbeinigen Zuwachs in unserem Personalstamm“, so Bürgermeister Dr. Wiese „und sind froh, dass wir diese Möglichkeiten so schaffen und umsetzen konnten.“

Fakt: Ein Assistenzhund ist ein Hund, der so ausgesucht und ausgebildet wird, dass er in der Lage ist, einem Menschen bei körperlichen oder geistigen Einschränkungen im Alltag zu unterstützen und gerade im Bereich der Beeinträchtigung, dank des speziellen Trainings, fehlende Sinnes- oder Körperfunktionen des Menschen auszugleichen. Je nach Ausbildungsbereich dauert eine gute Ausbildung zwei bis drei Jahre. Die Kosten werden meistens nicht von der Krankenkasse getragen.

(Bild: Pressestelle Stadt Cloppenburg)