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zurück zur Übersicht | Artikel vom 14.11.2020

Für die Artenvielfalt: 25 neue Obstbäume entlang der Soeste

Auch in diesem Jahr erweitert die Stadt Cloppenburg die Insekten-und vogelfreundliche Bepflanzung auf städtischen Flächen. So wurde im Bereich der Soesteniederung eine Streuobstwiese angelegt. Dabei wurden alte und regionale Sorten gepflanzt. Das Grünland soll sich durch extensive Nutzung zu einer artenreichen Wiese entwickeln.

Die Obstbäume, darunter Kirsch,- Apfel- und Birnenbäume, sowie Walnuss- und Pflaumenbäume, befinden sich in dem Areal kurz hinter der Brücke der Umgehungsstraße. Die reifen Früchte der Bäume können ab dem nächsten Jahr von den Cloppenburgerinnen und Cloppenburger für den Eigenbedarf geerntet werden.

„Mit der Anpflanzung der Obstgehölze wird nicht nur der Radweg entlang der Soeste optisch weiter aufgewertet, sondern auch ein wichtiger Teil zum Erhalt der Artenvielfalt beigetragen. Mit über 5000 Tier- und Pflanzenarten gehören Streuobstwiesen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Besondere Bedeutung haben Streuobstwiesen als Lebensräume für Honigbienen und Wildbienen. Gerade Vögel- und Insekten halten sich gerne in der Nähe von Obstgehölzen auf“, weiß Ludger Tönnies, Grünplaner der Stadt Cloppenburg.

Die Bepflanzung von städtischen Grünflächen wird auch zukünftig unter dem Aspekt des Klima- und Umweltschutzes, zu dem auch der Artenschutz gehört, durchgeführt. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadtverwaltung u.a. im Galgenmoor eine insekten- und vogelfreundliche Bepflanzung vorgenommen.