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zurück zur Übersicht | Artikel vom 23.06.2020

Cloppenburg bekämpft Eichenprozessionsspinner

Aktuell vermehren sich die Eichenprozessionsspinner in Norddeutschland wieder massenhaft. In diesem Jahr haben sie auch vor Cloppenburg keinen Halt gemacht. Während im vergangenen Jahr rund 15 befallene Bäume bekannt waren, gibt es 2020 bereits 35 Befallstellen im Cloppenburger Stadtgebiet, in denen teilweise mehrere Bäume betroffen sind.

Der Eichenprozessionsspinner ist eine Raupe, dessen Härchen das Nesselgift Thaumetopoein enthalten. Es kann bei Hautkontakt oder beim Einatmen heftige allergische Symptome auslösen. Die Brennhärchen können auch vom Wind weitergetragen werden, weshalb bereits ein Spaziergang in der Nähe der Eichenprozessionsspinner zu starken Rötungen und Pusteln führen kann. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass bei der Entdeckung von Eichenprozessionsspinnern unbedingt jeder Kontakt vermieden werden sollte. Bürgerinnen und Bürger werden dazu aufgefordert, befallene Bäume beim Bauhof der Stadt (Andreas Hempen: 04471 708736) zu melden.

Je nach Befall werden dann die Bäume absperrt, Ringfallen um den Stamm montiert oder eine externe Firma beauftragt, die die Tierchen in Schutzkleidung von den Bäumen absaugt und verbrennt. Welche Möglichkeit der Bekämpfung dabei herangezogen wird, hängt von der Frequentierung in der Nähe des Befalls ab. Bei hochfrequentierten Verkehrsflächen, wie Wanderwegen oder Schulhöfen, ist eine zeitnahe und vollständige Beseitigung unabdingbar, um der Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.