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zurück zur Übersicht | Artikel vom 15.11.2019

Eine bretonische Liebe - Partnerschaftskomitee lädt zum französischen Filmabend ein

Zu dem schon traditionellen französischen Filmabend im Hotel Schlömer lädt das Partnerschaftskomitee Cloppenburg-Bernay e.V. am Montag, 25. November, 19.00 Uhr ein. Nach einem kleinen französischen Imbiss beginnt der Film Eine bretonische Liebe um 20:00 Uhr. Interessierte können sich bis zum 22. November anmelden (Frau Hagemann im Rathaus, Telefon 04471-185-218 / E-Mail hagemann@cloppenburg.de).

Der Film „Eine bretonische Liebe“ (Frankreich/Belgien 2017) ist eine starke und kluge Komödie voller Überraschungen und verblüffenden Wendungen. Regisseurin Carine Tradieu widmet sich mit französischer Leichtigkeit der großen Lebensfrage: Was ist Familie? Es ist ein großartiger Film, der direkt ins Herz geht.

Zum Inhalt :

Erwan (François Damiens), 45 Jahre und verwitwet, arbeitet als Mitglied eines Minenräumkommandos und hat entsprechend gute Nerven. Die werden arg strapaziert, als seine Tochter Juliette (Alice de Lencquesaing) ihm mitteilt, dass sie schwanger ist, sich aber weigert, den Vater des Kindes preiszugeben.

Über seinen eigenen Papa erfährt er zufällig, dass der Mann, den er immer dafür gehalten hat, im biologischen Sinne gar nicht sein Vater sein kann. Das bringt ihn schwer aus der Fassung. Und obwohl er sehr an seinem Adoptivvater Bastien (Guy Marchand) hängt, beschließt er, sich auf die Suche nach seinem tatsächlichen Erzeuger zu machen. Dabei stößt er auf Joseph (André Wilms), der sich als ein liebenswerter Mann von etwa 70 Jahren entpuppt, zu dem Erwan schnell ein gutes Verhältnis aufbaut. Doch zugleich lernt er auch Anna (Cécile De France) kennen, in die er sich verliebt, bevor er feststellt, dass diese Liebe nicht sein darf…

Beaucoup d'amour – ganz viel Liebe(n)

Der Film von Regisseurin und Ko-Drehbuchautorin Carine Tardieu erzählt nicht nur von einer Liebe, sondern von vielen: von der Liebe eines Vaters zum Kind - sei es zur eigenen, (fast) erwachsenen Tochter oder zu dem Sohn, von dessen Existenz der Erzeuger bisher gar nichts wusste, oder aber zu dem Sohn, der sich nicht als das eigen Fleisch und Blut erweist. Und geschildert wird auch eine klassische Liebesgeschichte zwischen Mann und Frau, denen jedoch ein Stein in den Weg gelegt wird, der deutlich schwerer ist als das Geplänkel, mit dem RomCom-Paare üblicherweise zu kämpfen haben.