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zurück zur Übersicht | Artikel vom 29.07.2019

Auf dem Weg zur Fahrradstadt tut sich was…

Im Frühjahr 2015 wurde das Sonderinvestitionsprogramm zur Ausweitung und Optimierung des Radwegenetzes in Cloppenburg politisch beschlossen. Seitdem werden jährlich bis zu einer Millionen Euro für den Ausbau und die Optimierung von Radwegen im Stadtgebiet investiert. Es hat sich viel getan. So sind beispielsweise Radwege entlang der Bahnstrecke Osnabrück-Oldenburg und an der Werner-Baumbach-Straße hinzugekommen und innenstadtnahe Knotenpunkte wie an der Sevelter Straße / Eschstraße oder am Pingel-Anton-Kreisel optimiert worden.

Aktuell entsteht im Rahmen des Sonderinvestitionsprogrammes ein neuer Radweg an der Stalförderner Straße. Auf einer Breite von 2,50 m können sich Radfahrer und Fußgänger dort zukünftig mit ausreichend Platz begegnen. Der neue Radweg beginnt auf Höhe der Einmündung der Resthauser Straße und führt geradewegs bis zum Ambührener Weg. Die Investitionssumme von rund 820.000 Euro wird durch das Land in Höhe von 460.000 Euro gefördert. Zum Jahresende soll die neue Strecke weitgehend fertig gestellt sein.

Parallel zu dieser Maßnahme wird der Radweg entlang der Soeste auf Höhe der Görlitzer Straße bis zum Ambührener See verbreitert, um mehr Komfort für Radfahrer und Spaziergänger zu erreichen. Kurz vor dem Ambührener See soll dann eine Holzsteganlage über die Feuchtwiesen führen, um etwas Abstand zu der auskolkenden Soestenböschung zu gewinnen. Diese Arbeiten beginnen im August dieses Jahres und sollen im Frühjahr 2020 weitgehend abgeschlossen sein.

Die dann noch vorhandene Radwegelücke zwischen dem Radweg an der Soeste und dem Radweg an der Stalfördener Straße soll in diesem Zusammenhang geschlossen werden. Nachdem dieser landwirtschaftliche Weg der Stadt Cloppenburg übertragen wurde, soll er auf einer Breite von 3,50 für den landwirtschaftlichen Verkehr sowie den Radverkehr nun endgültig ausgebaut. Diese Arbeiten sind für 2020 geplant.