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zurück zur Übersicht | Artikel vom 09.05.2019

Jugendparlament: 38 Jugendliche wollen Cloppenburg aktiv mitgestalten

Rund 4000 Jugendliche in Cloppenburg dürfen am 26. Mai, parallel zur Europawahl, ihr Jugendparlament wählen. Zur Wahl stehen 38 Kandidaten im Alter von 12 bis 19 Jahren, die eines vereint: Sie alle wollen ihrer Altersgruppe politisch repräsentieren und ihre Heimat aktiv mitgestalten. Das Jugendparlament Cloppenburg bietet ihnen dazu die Möglichkeit. Die Jugendparlamentarier können über das Gremium als Sprachrohr für Ihre Generation fungieren, denn über die politische Arbeit im Jugendparlament tragen sie die Wünsche und Belange der Cloppenburger Jugend mit eigenen Anträgen an die Verwaltung und an die Kommunalpolitik heran.

38 Kandidaten kämpfen aktuell um den Einzug ins Jugendparlament und betreiben mit Postern, Flyern und persönlichen Gesprächen aktiven Wahlkampf, um einen von 21 Plätzen im Jugendparlament zu bekommen. Deswegen ist es von großer Bedeutung, dass die Wahlbeteiligung am Ende Mai hoch ausfällt. „Es ist echt.klasse, wie viele Jugendliche sich in diesem Jahr für die Wahl zum Jugendparlament aufstellen lassen haben. Doch das allein reicht nicht. Nun muss die Cloppenburger Jugend am 26. Mai auch zur Wahl gehen und ihre Vertreter rechtmäßig wählen,“ betonte Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese beim Pressegespräch am Mittwoch.

Die Wahlbenachrichtigungen an ca. 4000 Jugendliche im Stadtgebiet wurden schon per Post verschickt. Wichtig: Auf dem Schreiben ist bereits das Wahllokal, in dem der Empfänger wählen kann, festgelegt. Jeder Jugendliche hat drei Stimmen. Für die Wahl zum Jugendparlament der Stadt Cloppenburg gelten die gleichen 29 Wahlbezirke wie bei der parallel stattfindenden Europawahl. In den jeweiligen Wahllokalen wird eine eigenständige Urne für das Jugendparlament stehen. Die Auszählung der Stimmen erfolgt noch am Abend der Wahl. Jugendliche, die am Wahltag verhindert sind, können aktuell im Bürgeramt der Stadt Cloppenburg eine Briefwahl beantragen.

Bis zum Stichtag am 8. April 2019 hatten 53 Bewerberinnen und Bewerber ihre Unterlagen für eine Kandidatur im Rathaus abgeben. Nach Auswertung der Bewerbungsbögen mussten einige Kandidaten abgelehnt werden, da sie die formalen Voraussetzungen nicht erfüllt haben oder nicht ausreichend Unterstützerunterschriften vorweisen konnten. Zudem haben wenige Kandidaten ihre Bewerbung zurückgezogen.

Für das Jugendparlament kandidieren:

Roni Agirman, Zackaria Akalan, Dilan Aydin, Yilmaz Aydin, Daniel Aydin, Justin Backhaus, Theresa-Maria Block, Max Bors, Lea Dalinghaus, Eva Dalinghaus, Hannes Deeken (*23.05.2005), Hannes Deeken(*17.12.1999), Hannah Fangmann, Mareike Gerken, Laura Halimi, Valentin Hartmann, Chris Heiden, Justus Hellmann, Anton Hollah, Jimmy- Jason Holstein, Hilal Kanjo, Luis Korte, Florian Kuhn, Eveline Kurz, Verena Meyer, Karoline Neumann, Miriam Niehe, Laura Pohl, Emma Rathmann, Jarnithan Ravichandran, Luca Schulze, Alina Siemer, Finja Stöckmann, Jonas Stratmann, Stefanie Stubbe, Viet Tran, Sandra Werner und Idea Natthanari Zuckschwerdt.