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zurück zur Übersicht | Artikel vom 25.01.2019

Keine gravierende Mängel in Unterkünften für Werksarbeiter

Der Tod eines Werkarbeiters hat in Cloppenburg zu einer erneuten Diskussion über die Zustände in den Unterkünften für Werksarbeiter im Stadtgebiet geführt. Fest steht: Ein kausaler Zusammenhang zwischen den Hygienezuständen in der Einrichtung an der Löninger Straße und dem Todesfall besteht nicht.

Bereits seit 2013 führt eine eigens eingerichtete „Task-Force" der Stadtverwaltung regelmäßig unangemeldete Kontrollen in Unterkünften für Werksarbeiter durch. Auch Hinweisen, die durch die Bevölkerung, Politik oder durch aufmerksame Rathauskollegen eingehen, wird unverzüglich nachgegangen. Dabei bindet die Stadtverwaltung das Gesundheitsamt des Landkreises, zuständig für die Hygiene, immer eng mit in die Überprüfung ein.

Durch die gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen beiden Behörden und die engmaschigen Kontrollen wird sichergestellt, dass Werks- und Leiharbeiter in der Stadt Cloppenburg vernünftig untergebracht sind. Zu keinem Zeitpunkt der Kontrollen wurden gravierende bauliche oder hygienische Mängel in Gebäuden festgestellt. Dies gilt auch für das Gebäude des ehemaligen Hotels an der Löninger Straße, indem in fast allen Zimmer zudem über separate sanitäre Einrichtungen verfügen. Auch eine Überbelegung der seit 2015 offiziell genehmigten Unterkunft für Werksarbeiter lag nie vor.

Fakt ist, dass jedenfalls in der Stadt Cloppenburg keine katastrophalen hygienischen Zustände in den der Stadt bekannten Unterkünften für Werksarbeiter festzustellen sind. Der Vorwurf der SPD-Kreistagsfraktion ist daher für das Stadtgebiet nicht nachvollziehbar. Herr Kolde ist weder dem Eigentümer noch den Bewohnern persönlich bekannt und war scheinbar selbst nie vor Ort. Falls ein Interesse daran besteht, dies zu ändern, ist die Stadtverwaltung gerne bereit einen Kontakt für Herrn Kolde herzustellen.