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zurück zur Übersicht | Artikel vom 11.07.2018

Insekten freuen sich in Cloppenburg über Blühstreifen

Seit Jahren schlagen Umweltverbände Alarm wegen des Artensterbens. Um diesem Problem vorzubeugen und die Artenvielfalt nachhaltig zu schützen, hat die Stadt Cloppenburg in diesem Jahr vorgesorgt: Auf rund 4000 Quadratmetern wurden im gesamten Stadtgebiet Blühmischungen ausgesät. Diese schaffen nicht nur einen Lebensraum für Insekten, sondern werten die Soestestadt auch optisch auf.

Auf öffentlichen Flächen in Neubaugebieten wurden dort, wo bereits Obstbäume gepflanzt wurden, regionale Saatgutmischungen ausgesät, um die Artenvielfalt in den Rasenflächen mit blühenden, heimischen Wildpflanzen zu erhöhen. In den Straßen „Am Galgenmoor" und „Zum Galgenmoor" wurden im letzten Jahr die Wegparzellen in Abstimmung mit den Grundstückseigentümern eingemessen. Auf den Wegeflächen, die bislang noch für landwirtschaftliche Zwecke genutzt wurden, findet man nun heimische Gehölze wie beispielsweise die Hainbuche und Vogelbeere sowie Obstgehölze regionaler Sorten. Die Biotopvernetzung und die Förderung des Kleinklimas stehen hier im Vordergrund sowie die Verbesserung des Lebensraumes für Vögel und Insekten.

„Wir haben unser Ziel in diesem Jahr mit einer ordentlichen Fläche umsetzen können", erläutert Ludger Tönnies, Grünplaner aus dem Fachbereich Stadtplanung und Bauordnung. „Im nächsten Jahr werden hoffentlich noch weitere Flächen dazukommen, um den Insekten einen entsprechenden Lebensraum zu bieten", so Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann.

 

Im Stadtgebiet sind an verschiedenen Stellen Blühstreifen zu sehen. Einen Überblick verschafften sich (v.l.) Christian Niemöller, Wiebke Böckmann und Ludger Tönnies.

Foto: Beeken / Stadt Cloppenburg