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zurück zur Übersicht | Artikel vom 26.02.2018

Kellerhöher Klus in Denkmalverzeichnis aufgenommen

Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege hat die Klus an der Kellerhöher Straße in das Verzeichnis für Kulturdenkmale aufgenommen.

Finanziert durch Spenden aus der Dorfgemeinschaft mauerte Mathias Rakoczy bereits im Jahre 1952 die Wegekapelle aus rotem Stein. Bis 1972 war die Klus die dritte Station der Fronleichnamsprozession und ist noch heute ein bedeutender Teil der Ortsgeschichte.

Deswegen hat die Dorfgemeinschaft Hoheging, Kellerhöhe und Bürgermoor angeregt, das Bauwerk zum Erhalt unter Denkmalschutz stellen zu lassen. Nach Prüfung durch das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege erfüllt die Wegekapelle alle Kriterien eines Einzeldenkmales und wurde nun samt Eisenpforte, Einfriedung und gepflastertem Vorplatz in das Denkmalverzeichnis aufgenommen.

Mit der Eintragung in das Verzeichnis für Kulturdenkmale soll das Bauwerk dauerhaft erhalten werden. Das wollen auch die neuen Grundstückseigentümer Nach den Maßgaben des Denkmalschutzes wollen Günter Jans und Marlies Thoben-Jans die Wegekapelle jetzt sanieren und herrichten lassen. Dieses Vorhaben wird von der Nachbarschaft und der Dorfgemeinschaft HoKeBü unterstützt. Gemeinsam wollen sie sich um die Pflege der Klus kümmern.

Foto: Stadt Cloppenburg / Bockhorst