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zurück zur Übersicht | Artikel vom 16.11.2017

Heizen Sie schon clever?

Rauscht es in Ihren Heizungsleitungen? Werden manche Heizkörper nicht richtig warm, andere wiederum zu heiß? Dann sollten Sie über eine Optimierung Ihrer Heizungsanlage nachdenken und dabei die Aktion „clever heizen!“ für sich nutzen!

Mit diesem umfangreichen Beratungsangebot sagen der Landkreis Cloppenburg in Kooperation mit der Stadt Cloppenburg und der Niedersächsischen Klimaschutz- und Energieagentur (KEAN) den steigenden Heizkosten den Kampf an. Ab dem 15. November 2017 bis zum 28. Februar 2018 können sich Hauseigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern wie schon im vergangenen Jahr kostengünstig beraten lassen.

Bei einer Teilnahme an „clever heizen!“ kommt ein unabhängiger und speziell geschulter Energieberater ins Haus und überprüft die Heizungskomponenten inklusive Wärmeverteilung. Dabei werden die Punkte Energieverbrauch, Wärmeerzeugung für Heizung und Warmwasserbereitung, Regelung und Verteilung unter die Lupe genommen. Abschließend gibt es Empfehlungen zum weiteren Vorgehen bezüglich der Heizungsanlage. „clever heizen!“ bietet sich insbesondere bei älteren und reparaturanfälligen Heizungsanlagen an, die mitunter störende Geräusche verursachen oder einzelne Räume nicht wie gewünscht erwärmen. „Gleiches gilt, wenn Sanierungen bereits geplant sind oder die Nutzung von erneuerbaren Energien unabhängig von Öl und Gas machen soll.

Durch sie Unterstützung der Kooperationspartner fällt für die ca. einstündige Beratung, die einen Wert von 180 Euro hat, nur ein Eigenanteil von 20 Euro an.

Melden Sie sich dafür bei den kommunalen Ansprechpartnern Stefan Sandker unter Tel.: 04471/15-592, Wiebke Böckmann unter Tel.: 04471/185-328 und Franz-Josef Rump unter Tel.: 04473 / 9484-38 an.

Über 84 Prozent der im Haushalt verbrauchten Energie wird für Heizung und Warmwasser benötigt, aber mehr als 70 Prozent der Heizungen in Deutschland arbeiten ineffizient. Um dieses Problem zu beseitigen, müssen alle Komponenten der Heizungsanlage richtig dimensioniert und auf den Energiebedarf des Hauses abgestimmt sein: vom Heizkessel über die Pumpen bis zur richtigen Voreinstellung der Thermostatventile. Bei vielen Heizungsanlagen ist das nicht der Fall. Das Ergebnis ist immer dasselbe: Die Heizung verbraucht mehr Energie als eigentlich nötig. Hier lässt sich mit kleinen technischen Verbesserungen, einer Optimierung des Heizverhaltens und insbesondere mit geänderten Einstellungen häufig viel erreichen. Hinzu kommt, dass mehr als ein Drittel aller Heizanlagen älter als 20 Jahre sind – es gibt also eine Menge Verbesserungspotenzial.

Die vom Schornsteinfeger regelmäßig gemessenen Werte (Abgastemperatur, Abgasverluste, etc.) dienen der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sowie dem sicheren Betrieb der Heizungsanlage und sagen wenig über den energieeffizienten Betrieb einer Heizungsanlage aus. Allein darauf sollte man sich also nicht verlassen.

Foto: Wiebke Böckmann