Ansichtskarten ab 1850

Ansichtskarten ab 1850

Historische Postkarte Stadtansichten Cloppenburg um 1900
Historische Postkarte aus Cloppenburg, Blick aus der Bahnhofstraße auf die Mühlenstraße um 1900
Feldpost-Korrespondenz 1870 bis 1918 - Der im Fotobeispiel portraitierte Soldat hat den 1. WK nicht überlebt. Er ist am 30. Juni 1916 in Brest (Frankreich) gefallen.
Der im Fotobeispiel portraitierte Soldat hat den 1. WK nicht überlebt. Er ist am 30. Juni 1916 in Brest (Frankreich) gefallen.

Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Geschichte der Ansichtskarte. In Deutschland stieß man damit allerdings erst einmal auf Widerstände. Korrespondenz, die andere mitlesen konnten, war gewöhnungsbedürftig.

Um 1900 gab es einen regelrechten Boom, nicht zuletzt durch die technologische Weiterentwicklung von Foto- und Druckverfahren in anspruchsvoller Qualität. Besonders Foto-Ansichtskarten waren beliebt und sind heute eine wichtige Recherchequelle für den Heimat- und Familienforscher (s.a. “Suchbilder“) – und ein beliebtes Sammlerobjekt.

Im Archiv steht ein umfangreicher Bestand an digitalisierten Ansichtskarten aus dem historischen Cloppenburg zur Verfügung. 

 

 

 

Den ersten Masseneinsatz erlebte die Ansichtskarte im deutsch-französischen Krieg 1870/71 als Feldpostkarte. „Ich lebe noch! Mir geht es gut. Macht Euch keine Sorgen!“ lautete die wichtigste Botschaft. Die Feldpostkarte war auch im 1. und 2. Weltkrieg ein wichtiges Kommunikationsmittel, mit dem der Soldat den Kontakt in die Heimat aufrechthalten konnte.
Das Archiv bewahrt einen interessanten Bestand von Feldkorrespondenz.