Ansichtskarten ab 1850

Ansichtskarten ab 1850

Amt und Amtsgericht in Cloppenburg, um 1910
Amt und Amtsgericht in Cloppenburg, um 1910
Bahnhof in Cloppenburg, um 1900
Bahnhof in Cloppenburg, um 1900
Mühlenstraße und Osterstraße in Cloppenburg, alter Marktplatz, um 1900 - © Stadt Cloppenburg
Mühlenstraße und Osterstraße in Cloppenburg, alter Marktplatz, um 1900
Blick von der Eschstraße zur St. Andreas Kirche, um 1930
Blick von der Eschstraße zur St. Andreas Kirche, um 1930

Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Geschichte der Ansichtskarte. In Deutschland stieß man damit allerdings erst einmal auf Widerstände. Korrespondenz, die andere mitlesen konnten, war gewöhnungsbedürftig.

Um 1900 gab es einen regelrechten Boom, nicht zuletzt durch die technologische Weiterentwicklung von Foto- und Druckverfahren in anspruchsvoller Qualität. Besonders Foto-Ansichtskarten waren beliebt und sind heute eine wichtige Recherchequelle für den Heimat- und Familienforscher (s.a. “Suchbilder“) – und ein beliebtes Sammlerobjekt.

Im Archiv steht ein umfangreicher Bestand an digitalisierten Ansichtskarten aus dem historischen Cloppenburg zur Verfügung.

Den ersten Masseneinsatz erlebte die Ansichtskarte im deutsch-französischen Krieg 1870/71 als Feldpostkarte. „Ich lebe noch! Mir geht es gut. Macht Euch keine Sorgen!“ lautete die wichtigste Botschaft. Die Feldpostkarte war auch im 1. und 2. Weltkrieg ein wichtiges Kommunikationsmittel, mit dem der Soldat den Kontakt in die Heimat aufrechthalten konnte.
Das Archiv bewahrt einen interessanten Bestand von Feldkorrespondenz.

 

Alle abgebildetenen Postkarten stammen aus der Sammlung von Hans Hochgartz. ©Archiv Stadtgeschichte Cloppenburg