Städtebauliches Entwicklungskonzept zur Steuerung der Innenentwicklung

Städtebauliches Entwicklungskonzept zur Steuerung der Innenentwicklung

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Innenentwicklung

Der Rat der Stadt Cloppenburg hat ein Städtebauliches Entwicklungskonzept zur Steuerung der Innenentwicklung beschlossen. Dazu wurde ein Konzept zur Steuerung einer verträglichen Nachverdichtung erstellt. Sie können es sich auf dieser Seite als pdf-Dokument herunter laden.

Der Rat der Stadt Cloppenburg hat ein Städtebauliches Entwicklungskonzept zur Steuerung der Innenentwicklung und zur Sicherung verträglicher Strukturen beschlossen.

Dazu wurde ein Konzept zur Steuerung einer verträglichen Nachverdichtung erstellt. Sie können es sich auf dieser Seite als pdf-Dokument herunterladen unter "Bau/Planung" "Städebauliches Entwicklungskonzept" .

Die stetige Nachfrage nach Wohnraum, insbesondere in zentralen Lagen sowie die Auflage des Bundes zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und dem sparsamen Umgang mit Grund und Boden1, fordern zunehmend kompakte Siedlungsstrukturen. In zentrumsnahen Lagen wurden in vielen Städten bereits erste Verdichtungsmaßnahmen durchgeführt.

Der Begriff „Nachverdichtung“ bezeichnet im Städtebau das Nutzen freier Flächen in bereits besiedelten Gebieten. Verdichtung kann auf unterschiedliche Weise umgesetzt werden: durch die Nutzung von vorhandenen Baulücken, die zusätzliche Bebauung eines Grundstücks (rückwärtige Bebauung), die Aufstockung/Erweiterung eines Gebäudes, Ersatzbau oder durch die Zusammenlegung mehrerer Grundstücke. Vom Grundsatz her bietet die städtebauliche Verdichtung aus stadtplanerischer Sicht eine gute Maßnahme zur Schaffung von städtischem Wohnraum, da die Gebiete bereits voll erschlossen und an die bestehende Infrastruktur angeknüpft sind.

Aktuelle Bauanträge der Stadt Cloppenburg haben jedoch gezeigt, dass eine Verdichtung nicht immer sinnvoll und mit der Nachbarschaft verträglich ist. Insbesondere ältere Bebauungspläne lassen oftmals hohe Ausnutzungen zu, die in der Vergangenheit oft deutlich unterschritten wurden und sich so ein anderer Charakter mit lockerer Einzelhausbebauung in den Gebieten entwickelt hat. Baurechtlich sind die neuen Bauanträge zwar mit den Festsetzungen aus dem bestehenden Bebauungsplan vereinbar, fügen sich jedoch häufig in die bestehenden Strukturen nicht ein, da sie eine deutlich höhere Baumasse sowie Anzahl an Wohneinheiten aufweisen und Nachbarschaftskonflikte hervorrufen (können). Die Folge ist eine Überformung des Gebietscharakters. Andererseits gibt es auch Gebiete, die sich potentiell für eine Verdichtung eignen und wo dieses auch sinnvoll ist. Dennoch soll eine ungesteuerte und willkürliche Verdichtung vermieden werden, sodass rechtzeitig Entwicklungsziele formuliert und das Baurecht ggf. entsprechend angepasst werden muss.

Um eine verträgliche Entwicklung zu sichern, soll die Verdichtung flächendeckend und behutsam gesteuert werden. Zur Identifikation von Gebieten, in denen sich eine städtebauliche Verdichtung eignet, nicht geeignet oder sich nur mit Einschränkungen eignet, hat die Stadt Cloppenburg eine Untersuchung des Stadtgebiets eingeleitet.

Dichtekonzept  Begründung

Dichtekonzept Karte

Entwicklungskonzept Tabelle