1.3 Klimaschutzaktivitäten in der Stadt

Dritte Beteiligung beim STADTRADELN

Die Stadt Cloppenburg beteiligt sich zum dritten Mal beim bundesweiten Wettbewerb STADTRADELN. Zwischen dem 18. Mai und 07. Juni 2017 haben sich 547 Radler beteiligt und insgesamt 91.651 km erradelt und somit 13.014 kg CO2 vermieden. Das ist eine Steigerung zu den letzten Jahren. In diesem Jahr haben sich 14 Schulklassen beteiligt.

Am 20.06.2017 fand die Preisverleihung auf dem Rathausvorplatz statt. Dort wurden nicht nur die aktivsten Radler und Team ausgezeichnet, sondern es bestand auch die Möglichkeit das eigene Fahrrad bei der Polizei zu registrieren und Fachbereichsleiter Armin Nöh hat sich den Fragen der Bürger zum Thema Radverkehrsinfrastruktur gestellt.

Schulprojekt

Am 14. Juni 2017 wurden die teilnehmenden Schulen ins Kreishaus Cloppenburg eingeladen. Landrat Johann Wimberg erkundigte sich bei den Vertretern der Schulen, wie die Umsetzung des Klimaschutz-Projektes „Runterschalten – Klima halten“ in den einzelnen Schulen umgesetzt wird. Auf Grundlage der Aktivitäten und Energieeinsparungen erhielten die Schulen Prämien und eine Urkunde.

Zweite Solar-Check Kampagne vom 1. April bis 31. Mai 2017

Um die Energie der Sonne zu nutzen, gibt es im Landkreis Cloppenburg eine zweite Solar-Check Kampagne. Jeder Besitzer eines Ein- oder Zweifamilienhauses kann diese kostengünstige Beratung zur Nutzung von Sonnenergie in Anspruch nehmen. Geschulte unabhängige Energieberater führen die Beratung direkt vor Ort durch.

Die „Solar-Checks“ sind ein Kooperationsprojekt der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen mit der Stadt und dem Landkreis Cloppenburg und der Gemeinde Emstek. Ziel ist es, mit einem qualifizierten, unabhängigen und kostengünstigen Beratungsangebot den dezentralen Einsatz von Solarenergie vorrangig zur Eigennutzung zu stärken und damit zum Klimaschutz beizutragen.

Earth Hour am 25.03.2017

Auch Cloppenburg war in diesem Jahr wieder bei der Earth Hour dabei. Die Außenbeleuchtung bei folgenden Gebäuden wurden am 25. März 2017 für eine Stunde abgeschaltet: Rathaus, Soestebad, Amtsgericht, Haus des Handwerks, Katholische Akademie Stapelfeld und Grundschule Galgenmoor. Erstmals ist das Soestebad mit dabei.

Hausbaum

Die Stadt Cloppenburg möchte die Durchgrünung in Neubaugebieten unterstützen und den Hausbesitzern einen Zuschuss über 30,00 Euro für einen Hausbaum ermöglichen. Ziel dieser Durchgrünung ist die Unterstützung des Klimaschutzes durch die Pflanzung von Bäumen als lebende Kohlenstoffspeicher (CO2-Senken) und die Förderung des Kleinklimas und der Artenvielfalt in Wohngebieten. Das Wohngebiet „Freesienstraße (südlicher Teilabschnitt)“ wurde ausgewählt und den Bürgern ein Zuschuss für eine Auswahl an unterschiedlichen Obst- und Laubgehölzen zur Verfügung gestellt.

Beratungskampagne „clever heizen!“ vom 19.09. – 15.12.2016 im Landkreis Cloppenburg

Mit der umfangreichen Beratungskampagne „clever heizen!“ sagen der Landkreis Cloppenburg und die Niedersächsischen Klimaschutz- und Energieagentur den steigenden Heizkosten den Kampf an: Ab dem 19. September können sich Hauseigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern kostengünstig beraten lassen. Das Projekt wird auch von der Stadt Cloppenburg und vom Oldenburger Energiedienstleister EWE unterstützt.

Die „clever heizen!“- Kampagne umfasst Expertentipps sowohl zur Optimierung des eigenen Heizverhaltens als auch zu Effizienzmöglichkeiten in der Heiztechnik sowie Fördermöglichkeiten. Die Beratungen werden vor Ort von unabhängigen Energieberatern aus der Region durchgeführt, die speziell für die Aktion durch die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen geschult wurden. Anhand eines speziell für die Kampagne entwickelten Beratungsbogens wird die Anlage überprüft, der Berater gibt anschließend Empfehlungen für cleveres Heizen.

Den Beratungsempfänger kostet die Beratung nur 20 Euro, der tatsächliche Wert einer Beratung liegt bei etwa 180 Euro. Ermöglicht wird das durch die Unterstützung der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, die Stadt und den Landkreis Cloppenburg sowie durch EWE als Sponsor. Es wurden 99 Beratungen durchgeführt.

Erste Solar-Check Kampagne für Hausbesitzer im Landkreis Cloppenburg vom 01.09. – 31.10.2016

Mit dem Startschuss des Solardachkatasters im Landkreis Cloppenburg ist auch die erste Solar-Check Kampagne für Ein- und Zweifamilienhausbesitzer gestartet. Die Solar-Checks sind als Impuls für Hauseigentümer gedacht, um sich über die Nutzung von Solarenergie für ihr eigenes Ein- und Zweifamilienhaus unabhängig beraten zu lassen. Insgesamt gibt es 100 kostengünstige Solar-Check-Beratungen im Landkreis. Geschulte Energieberater führen direkt vor Ort bei den Bürgern eine einstündige Beratung durch und klären über Möglichkeiten der Solarenergienutzung für das Eigenheim auf.

Die „Solar-Checks“ sind ein Kooperationsprojekt der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen mit Stadt und Landkreis Cloppenburg. Ziel ist es, mit einem qualifizierten, unabhängigen und kostengünstigen Beratungsangebot den dezentralen Einsatz von Solarenergie vorrangig zur Eigennutzung zu stärken und damit zum Klimaschutz beizutragen. Durch die finanzielle Unterstützung von der niedersächsischen Klimaschutz- und Energieagentur wird die Solarberatung für die Bürger kostengünstig angeboten. Sie haben nur einen Eigenanteil von 20 Euro zu zahlen. Es wurden insgesamt 86 Beratungen durchgeführt.

Startschuss für das Solardachkataster im Landkreis Cloppenburg

Am 31.08.2016 ist der Startschuss für das Solardachkataster im Landkreis Cloppenburg gefallen. Auf Initiative der Städte und Gemeinden im Landkreis ist ein flächendeckendes Solardachkataster entstanden. Hierfür wurden gut 290.000 Dächer im gesamten Landkreisgebiet auf ihr Solarpotenzial überprüft. Für die Bürger gibt es ab jetzt einen einfachen Einstieg in das Thema, denn sie können sich in einer interaktiven Karte unter www. solardachkataster-clp.de ihr eigenes Haus direkt ansehen.

Anhand der farblich markierten Dachflächen kann jeder Bürger erfahren, ob sein eigenes Dach für Solaranlagen geeignet ist. Durch weitere Einstellungen gibt es Informationen zur möglichen Größe einer Solaranlage, zur Finanzierung und Amortisationszeiten, zum Eigenverbrauch, zur Nutzung eines Stromspeichers, denn potenziellen Gewinn nach 20 Jahren und CO2-Einsparmöglichkeiten. Diese Angaben sind als erste Einschätzung zu verstehen zeigen grobe Richtwerte.

Der Schirmherr Landrat Johann Wimberg betonte bei der Vorstellung, dass durch das Solardachkataster die Energiewende und der Ausbau der Erneuerbaren Energien im Landkreis weiter unterstützt werden und dadurch die lokale Wirtschaft profitieren wird. Durch die Verantwortlichen für den Klimaschutz im Landkreis und den Kommunen wurde das Projekt vorangetrieben. Ein besonderer Dank ging an die Sponsoren EWE, Kreishandwerkerschaft, Landessparkasse zu Oldenburg und der Münsterländischen Tageszeitung, denn nur durch ihre Unterstützung konnte das Solardachkataster für den gesamten Landkreis umgesetzt werden.

Das Solardachkataster dient dem Anstoß und der Information für die Bürger. Für die weiteren Schritte und Planung empfiehlt sich der Kontakt zu qualifizierten Handwerkern und Fachfirmen, die ebenfalls im Solardachkataster verzeichnet sind.

STADTRADELN vom 05. bis 25. Mai 2016

Die Stadt Cloppenburg startet in die zweite Runde bei der bundesweiten Klimaschutzkampagne STADTRADELN. Vom 5. Mai bis 25. Mai 2016 gab es wieder viele Aktionen, die dank der Partner und Unterstützer angeboten werden konnten. In diesem Jahr waren die 11 Schulklassen dabei. Als Gewinn erhielten die Siegerklassen ein Fahrsicherheitstraining mit dem Weltrekordhalter, Sport-Entertainer, Trial-Bike-Profi und Wettkönig bei „Wetten dass ..?“ Daniel Rall.

Bei der Preisverleihung am 15. Juni konnte verkündet werden, dass 555 Radler gemeinsam 81.257 km geradelt und 11.538 kg CO2 vermieden haben. Es wurden die aktivsten Teams und Einzelradler ausgezeichnet und auch die Preise der Verlosung an die Gewinner vergeben.

Im Anschluss berichtete Fachbereichsleiter Armin Nöh über das Radverkehrskonzept und den bereits umgesetzten und geplanten Fahrradinfrastrukturmaßnahmen.

Urkunden im Schulprojekt „Runterschalten – Klima halten“

01.06.2016

In dem neuen gemeinsamen Schulprojekt wurden alle 27 teilnehmenden Schulen im Landkreisgebiet zu einer zentralen Urkundenübergabe ins Cloppenburger Rathaus eingeladen. Bürgermeister Dr. Wiese bedankt sich für das Engagement und überreicht neben den Urkunden auch Prämien an die Schulen.

Workshop „Von der Maßnahme zum Handlungskatalog“ am 11.05.2016

Am 11. Mai 2016 fand der dritte Workshop mit dem Titel „Von der Maßnahme zum Handlungskatalog“ zur Erstellung der Klimaschutzteilkonzepte Erneuerbare Energien und Integrierte Wärmenutzung im Ratssaal statt.

Frau Neuwöhner vom Planungsbüro Graw gab einen Überblick über die Bausteine zur Konzepterstellung und die Einordnung des 3. Workshops darin. Zudem zeigte sie den Stand der Energie- und THG-Bilanz sowie das Szenario, das sich für den Strombereich aus dem 1. + 2. Workshop ergeben hat.

Für einen Einblick aus der Praxis stellte Herr Wehry vom Heimatverein Lüsche das Wärmenetz Lüsche vor. Er erläuterte die Gründe, weswegen das Wärmenetz erfolgreich in Lüsche funktioniert und welche Voraussetzungen gegeben waren. An seine Vorstellung schloss sich eine rege Diskussion mit allen Workshop-Teilnehmern an.

Anschließend wurden die aus den letzten zwei Workshops entwickelten Maßnahmen und Projekte kurz vorgestellt. Jeder Teilnehmer konnte die ihm wichtigsten Projekte markieren. Diese Ergebnisse fließen in den abschließenden Bericht für das Konzept mit ein.

Besichtigung Zentrum Zukunft

Am Freitag, den 22. April bietet die Stadt Cloppenburg gemeinsam mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim und der Gemeinde Emstek eine Besichtigung des ZentrumZukunft in Emstek an. Die Teil-nehmer erleben im Informationszentrum der EWE NETZ GmbH energieeffiziente und umweltfreundliche Möglichkeiten der Strom-, Wärme- und Kälteerzeugung, eingebunden in eine innovative Gebäudeleittechnik. So führt der Wohnbereich des Informationszentrums den Besuchern unmittelbar vor Augen, wie neue Steuerungs- und Energiekonzepte künftig den Alltag erleichtern werden. Im Rahmen eines geführten Rundganges erhalten die Besucher Informationen zu den Zielen und Hinter-gründen der Energiewende und erfahren, wie der Breitbandausbau den Wandel des Energiesystems beschleunigt und welche Lösungsansätze der regionale Netzdienstleister EWE NETZ zu den Netzen von morgen („smart grids“) bereit hält. Außerdem werden Themen wie nachhaltige Mobilität, Stromspeichertechnologien und die Integration der regenerativen und dezentralen Stromerzeugung in die Verteilernetze vorgestellt.

Workshop Integrierte Wärmenutzung am 12.04.2016

Am 12. April 2016 fand der zweite Workshop „Integrierte Wärmenutzung“ zur Erstellung der Klimaschutzteilkonzepte Erneuerbare Energien und Integrierte Wärmenutzung im Ratssaal statt.

Frau Neuwöhner vom Planungsbüro Graw aus Osnabrück gab zunächst einen Überblick über die Bausteine zur Konzepterstellung und die Einordnung des 2. Workshops darin. Dabei zeigte sie, was unter Integrierte Wärmenutzung per Definition des Fördergeldgebers gefasst ist und wo der Fokus am Abend liegen wird.

Zudem zeigte sie den Stand der Energie- und THG-Bilanz sowie das Szenario, dass sich für den Strombereich aus dem 1. Workshop ergeben hat.

Detlef Vagelpohl vom Planungsbüro Graw erläuterte ausführlich das Beispiel der Siedlung Bohmte-Trappenwiese, um konkrete Umsetzungen aus anderen Kommunen vorzustellen.

Anschließend wurden im Plenum Maßnahmen diskutiert.

Earth Hour am 19.03.2016 zum zweiten Mal in Cloppenburg

Rund um den Globus gingen am Samstag, den 19. März um 20:30 Uhr für eine Stunde die Lichter aus. Während der WWF Earth Hour hüllten tausende Städte ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit, darunter zum Beispiel der Eiffelturm in Paris, die Christus-Statue in Rio de Janeiro oder das Opernhaus in Sydney.

Auch Cloppenburg war in diesem Jahr zum zweiten Mal bei der weltweiten Klimaschutzaktion des WWF dabei. Das Amtsgericht, die Katholische Kirchengemeinde St. Andreas, die Katholische Akademie Stapelfeld, das Haus des Handwerks, die Grundschule Galgenmoor und natürlich das Rathaus in Cloppenburg haben die Aktion unterstütz und ihre Außenbeleuchtung in dieser Stunde abgeschaltet, um so ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen.

Workshop Erneuerbare Energien am 15.03.2016

Am 15. März 2016 fand der erste Workshop „Erneuerbare Energien“ zur Erstellung der Klimaschutzteilkonzepte Erneuerbare Energien und Integrierte Wärmenutzung im Ratssaal statt.

Frau Neuwöhner vom Planungsbüro Graw aus Osnabrück gab zunächst einen Überblick über die Bausteine zur Konzepterstellung und die Einordnung des 1. Workshops darin. Dabei zeigte sie, was unter Erneuerbare Energien (EE) gefasst ist und wo der Fokus an dem Abend liegen soll. Um das gesetzte Ziel von 100 % EE-Strom bis 2050 zu erreichen, sind einige Veränderungen und Maßnahmen notwendig. 2013 sind bereits 47,7 % erreicht gewesen, d. h. die restlichen Prozente können durch Reduktion des Verbrauchs, mehr EE-Erzeugung oder die Mischung aus beidem erreicht werden.

Herr Vagelpohl vom Planungsbüro Graw gab einen Überblick über die Annahmen, die

für die Berechnung des zukünftigen Energie-Verbrauchs und der THG-Emissionen notwendig sind. Die vorgestellten Annahmen beruhen auf Studien, die für Deutschland angenommen werden. Nachdem einige Verständnis-Fragen begann die Diskussion über die Anwendbarkeit der deutschlandweiten Annahmen für Cloppenburg im Plenum. Gleichzeitig zu der Diskussion wurden Maßnahmen-Ansätze entwickelt.

Auftaktveranstaltung zu den Klimaschutzteilkonzepten Erneuerbare Energien und Integrierte Wärmenutzung

Am 2. Februar 2016 fand die Auftaktveranstaltung zu den Klimaschutzteilkonzepten Erneuerbare Energien und Integrierte Wärmenutzung im Rathaus statt.

Das von der Stadt beauftragte Büro Graw aus Osnabrück stellte den Stand der aktuellen Daten für Wärme, Strom und Mobilität vor. Dabei wurde herausgestellt, dass bei der Endenergie der Anteil für die Wärmeproduktion im Bereich Privathaushalte und Wirtschaft viel höher ist als der Anteil der Endenergie vom Strom. Das bedeutet, dass im Bereich Wärmeproduktion besonders viel eingespart werden kann.

Des Weiteren ist zu erkennen, dass die städtischen Liegenschaften allein nur einen geringen Anteil an der Endenergie ausmachen. Die Wirtschaft und Privathaushalte brauchen einen höheren Anteil Energie, weswegen dort die Akteure gefragt sind, eine große Veränderung zu bewirken.

Neben dem Energiebedarf ist beim Klimaschutz aber auch die Erzeugungsweise entscheidend. Der Anteil der Erneuerbaren Energien in der Stromerzeugung auf dem Stadtgebiet lag 2013 bereits bei 47,7 %. Der Anteil an Erneuerbaren Energien in der Wärmeproduktion lag hingegeben 2013 nur bei 3,46 %. Insgesamt muss also noch mehr gemacht werden, um die Klimaschutzziele zu erreichen.

Nach dieser Vorstellung der ersten Recherche-Ergebnisse und der Klärung von Verständnisfragen wurden die Teilnehmer eingeladen, ihre Ideen zu äußern. In einzelnen Gruppen konnten die Teilnehmer gewünschte Themenfelder auf Karten notieren oder Potenziale und Hemmnisse für die Ausweitung von Erneuerbaren Energien benennen. Die Ergebnisse wurden thematisch sortiert und dem gesamten Plenum vorgestellt.

Die Ergebnisse aus den Berechnungen und den ersten Rückmeldungen von der Auftaktveranstaltung werden jetzt aufbereitet, um als Grundlage für die geplanten Workshops zu dienen. Hier besteht die Möglichkeit für jeden in der Stadt, Einfluss auf die Entwicklung der Klimaschutzaktivitäten in Cloppenburg zu nehmen.

Unterrichtsreihe für die Schulen im Projekt „Runterschalten – Klima halten“

27.11.2015

Wie wird Strom und Heizwärme erzeugt? Welche Auswirkungen hat das auf die Umwelt? Was ist der Klimawandel? Solche und ähnliche Fragen werden im Moment in den Cloppenburger Schulen des Projektes „Runterschalten – Klima halten“ diskutiert. Die Viertklässler der Grundschule St. Augustinus sind eine der ersten, die durch Maria Sieve von der Deutschen Umweltaktion e.V. mithilfe von Experimenten einen spannenden Einblick erhalten.

Die Schüler helfen beim Versuchsaufbau eines Miniatur-Kraftwerks mit einer Dampfmaschine. Gespannt stehen die Schüler der 4b und die Fachlehrerin Claudia Blömer-Westerhoff um das Modell der Dampfmaschine und beobachten, wie der Druck des Wasserdampfes steigt, das Rad sich dreht und anschließend die kleine Glühbirne leuchtet. An diesem einfachen Beispiel lässt sich die Stromerzeugung gut erklären.

Doch nicht nur die Stromerzeugung lernen die Schüler in dem umweltpädagogischen Unterricht kennen. Es wird über die Abgase der großen Kraftwerke gesprochen, über die Auswirkungen auf die Umwelt und über den Beitrag, den jeder Einzelne leisten kann. Bei einem Spiel mit Windrädern lernen die Schüler die erneuerbaren Energien als alternative Energiequelle kennen.

Insgesamt nehmen über 20 Schulen aus dem Projekt „Runterschalten –Klima halten“ an der von Stadt und Landkreis Cloppenburg unterstützen Unterrichtsreihe teil. Für die Grundschulen und die weiterführenden Schulen gibt es auf die jeweilige Schulform abgestimmt unterschiedliche Themenschwerpunkte.

Sanierung

Vorträge im Rahmen der Ausstellung „Unser Haus spart Energie – Gewusst wie“ im Ratssaal

Am 16.11.2015 stellte Energieberater Raymond Krieger die bekanntesten Mythen über die energetische Sanierung in dem Vortrag „Dämmwahnsinn– Irrtümer und Mythen der energetischen Gebäudesanierung“ vor. Im Laufe des Vortrags widerlegte er die Mythen mit dagegen sprechenden Argumenten und zeigte damit, dass z.B. Schimmelbildung, Algenbewuchs und Brandgefahr nicht durch energetische Sanierungsmaßnahmen steigen.

Am 23.11.2015 führte der Architekt und Energieberater Andreas Walter in das Thema Altbausanierung ein. Er stellte Argumente für eine energetische Sanierung vor und gab einen Überblick über die durchschnittlichen Energieverluste bei Einfamilienhäusern. Danach zeigte er Einzelmaßnahmen einer Altbausanierung zum Effizienzhaus und gibt besonders auf die Einzelmaßnahmen 1) Erneuerung der Heizungsanlage und der Warmwasserbereitung, 2)Austausch der Fenster und der Außentüren bzw. Rolladen , 3) Wärmedämmung von Außenwänden und Fassaden sowie 4) Wärmedämmung von Dächern und Deckenflächen. Zum Schluss ging Andreas Walter auf die gängigen Förderprogramme ein. 

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Ausstellung „Unser Haus spart Energie – Gewusst wie“

Die Stadt Cloppenburg präsentiert vom 12. November bis 30. November 2015 die Wanderausstellung „Unser Haus spart Energie – Gewusst wie“ im Rathaus. Die Ausstellung bietet für Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern interessante und leicht verständliche Informationen. Anhand von sechs Themenhäuser und unterstützt durch einen Audioguide werden verschiedene Bereiche rund ums Energiesparen am Haus erklärt. Dabei werden viele Fragen beantwortet: Lohnt sich für mich eine solare Heizungsunterstützung? Kann ich in meinem Haus eine Wärmepumpe einsetzen? Wo bekomme ich welche Förderung für eine Dachdämmung? Die Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ wird ebenfalls vorgestellt.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses für jedermann kostenlos zu besichtigen. Auch die Vorträge sind ohne Eintritt.

Zusätzlich zur Präsentation gibt es zwei Vorträge.

  • Vortrag „Dämmwahnsinn – Irrtümer und Mythen der energetischen Gebäudesanierung“

    Montag 16.11.2015, 19:00 Uhr im Ratssaal

    Referent: Dipl. Ing. Raymond Krieger, Energieberater

Kurzinfo: Es wird viel diskutiert über Schimmelbildung, Algen, Brandgefahr und die Wirtschaftlichkeit der energetischen Sanierung. Doch was ist dran an den Mythen? In diesem Vortrag werden die größten Irrtümer zur Gebäudesanierung entkräftet.

  • Vortrag „Altbausanierung – Was kann ich tun?“

    Montag 23.11.2015, 19:00 Uhr im Ratssaal

    Referent: Dipl. Ing. Andreas Walter, Architekt und Energieberater

    Kurzinfo: Erste Schritte in der energetischen Sanierung der Wohngebäude, besonders der Wohngebäude aus den 50er bis 70er Jahren. Es werden an konkreten Beispielen gezeigt, welche Möglichkeiten bei der energetischen Sanierung bestehen. Zudem werden Fördermöglichkeiten vorgestellt.

Neustart des Schulprojektes zum Energiesparen und Klimaschutz

Foto: Stefan Sandker, Landkreis Cloppenburg

Zu Beginn des Unterrichts in der Klasse 2c der Paul-Gerhardt-Schule wurde für 15 Minuten das Licht ausgeschaltet. Mit diesem Zeichen begann am 4. November 2015 in den Schulen der Stadt und im Landkreis der Neustart des Schulprojektes zum Energiesparen und Klimaschutz, ganz nach dem Motto und dem Wortlaut des Projektnamens „Runterschalten – Klima halten“.

Die Schulen, die bisher an dem städtischen Schulprojekt „KliCS – Klimaschutz an Cloppenburger Schulen“ und an dem Schulprojekt vom Landkreis „Schulen aktiv für den Klimaschutz“ teilgenommen haben, nutzten die Zeit in der Dunkelheit, um mit den Schülerinnen und Schülern über das Projekt zu sprechen. Zum Energiesparen in Schulen wird zum Beispiel darauf geachtet, das Licht wenn möglich auszuschalten und die Fenster und Türen beim Stoßlüften ganz zu öffnen. Den Schülern wurde der neue Name und das neue Logo vorgestellt und alle Schüler haben auf dem neuen Logo unterschrieben.

Gemeinsam mit den Schulen der Gemeinde Emstek, die das Projekt im Februar starten, nehmen 27 Schulen mit gut 11.000 Schülern im gesamten Landkreisgebiet teil. Diese große Zahl zeigt, dass das Thema im Alltag angekommen ist und Engagement findet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Schülerinnen und Schülern im Landkreisgebiet vom Beginn ihrer Schullaufbahn in der Grundschule bis zum Ende in den weiterführenden Schulen in ein und demselben Projekt zum Energie sparen und Klimaschutz mitzumachen.

In der Klasse 2c der Paul Gerhardt Schule wurden zu Beginn des Schuljahrs zwei Energiemanager gewählt. Beide achten darauf das Licht auszuschalten, wenn alle den Raum verlassen und zu den Pausen die Fenster und Türen zum Lüften zu öffnen. Alle 15 Schüler der Klasse haben ihren Namen auf das Logo geschrieben.

Neues Logo für Schulprojekt

Das gemeinsame Schulprojekt zum Energiesparen und Klimaschutz von Landkreis und Stadt Cloppenburg sowie Gemeinde Emstek und weiteren Kommunen hat ein neues Logo. Franziska Niemann konnte sich mit Ihrem Entwurf durchsetzen.

Für die Gestaltung haben Stefan Sandker (Landkreis Cloppenburg), Franz-Josef Rump (Gemeinde Emstek) und Wiebke Böckmann (Stadt Cloppenburg) mit der BBS Technik und deren Auszubildenden zum Gestaltungstechnischen Assistenten zusammengearbeitet.

Es wurde nicht nur ein neues Logo, sondern auch ein neuer Name gesucht. Die verantwortlichen Lehrkräfte Friederike Osterhues, Ruth Tellmann und Dietmar Bous waren begeistert von der Idee, die 28 Schülerinnen und Schüler der GTA-1-Klasse in einer realistischen beruflichen Alltagsituation eine Wort-Bild-Marke (Logo) und einen attraktiven Slogan für das Schulprojekt entwerfen zu lassen.

Einige Anforderungen wie bspw. ein hoher Wiedererkennungswert wurden an das Logo gestellt. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten nach Vorgaben der „Kunden“, in diesem Falle der Schulprojektleiter, zunächst Namensvorschläge und darauf aufbauend Gestaltungsentwürfe. In der anschließenden Präsentation der Ergebnisse überließen sie es den Kunden, aus den über 50 Vorschlägen auszuwählen. Leicht fiel die Entscheidung nicht, letztlich überzeugte aber der Entwurf von Franziska Niemann: das Schulprojekt heißt ab jetzt „Runterschalten – Klima halten“. Als Dank übergaben die „Kunden“ zwei Bücher für Gestaltung an die Gewinnerin.

Probefahrt mit einem Elektrofahrzeug

Elektromobilität ist in der aktuellen Diskussion. Im September 2015 hat die Metropolregion Nordwest der Stadt Cloppenburg probeweise einen elektrobetriebenen VW Up zur Verfügung gestellt. Das Elektrofahrzeug steht für 2 Wochen für die Ratsmitglieder und Verwaltungsmitarbeiter für Probefahrten zur Verfügung.

Urkunden für die Schulen beim Klimaschutz - Schulprojekt

Das Schulprojekt „KliCS – Klimaschutz an Cloppenburger Schulen“ läuft bereits seit 5 Jahren. Energiesparen gehört deswegen schon lange zum Schulalltag. Die neun städtischen Schulen beteiligen sich wie in den vergangen Jahren an dem Klimaschutz- Projekt und erhalten zum Dank für die Unterstützung am 16.07.2015 Urkunden und Prämien.

Unterstützung der Bildungskampagne „Fair Future II – der ökologische Fußabdruck“

Die Bildungskampagne „Faire Future II – der ökologische Fußabdruck“ tourt seit 2010 durch Deutschland und hat am Dienstag den 30.06.2015 Station an der Liebfrauenschule in Cloppenburg gemacht. Rund 380 Schüler konnten anhand einer interaktiven Präsentation erfahren, wie wir alle Spuren in unserer Umwelt hinterlassen und welche Auswirkungen unsere Lebensgewohnheiten auf unsere Umwelt und Ressourcen haben. Die Schüler wurden dadurch angeregt sich mit dem eigenen Umgang mit der Umwelt bewusst zu werden. Dank der Unterstützung durch die OLB und der Stadt Cloppenburg konnte diese Veranstaltung in Cloppenburg stattfinden.

STADTRADELN vom 2. bis 22. Mai 2015

Zum ersten Mal hat die Stadt Cloppenburg bei der bundesweiten Klimaschutzkampagne STADTRADELN teilgenommen und es konnten Hunderte Cloppenburger begeistert werden. In dem Zeitraum vom 2. bis zum 22. Mai konnten dank der Unterstützung von Partnern viele Aktionen angeboten werden. Zum Beispiel fand zum Auftakt ein gemeinsamer Fahrradaktionstag im Museumsdorf statt, es wurden Radtouren und Betriebsbesichtigungen angeboten.

Es haben 273 Radler in Cloppenburg zusammen insgesamt 53.416 km erradelt und damit 7.692 kg CO2 vermieden. Bei der Abschlussveranstaltung wurden die aktivsten Radler und Teams vom Bürgermeister Dr. Wiese ausgezeichnet, ebenfalls fand eine Verlosung unter allen Teilnehmer statt.

In Cloppenburg gingen die Lichter aus!

 Cloppenburg, 29.03.2015

Auch 2015 stellte die Earth Hour neue Rekorde auf. 172 Länder beteiligten sich an der neunten Earth Hour, bei der am Samstag jeweils um 20:30 Uhr Ortszeit überall auf der Welt die Lichter ausgingen. In Deutschland machten 227 Städte mit, ein gutes Drittel mehr als im vorigen Jahr. Auch Cloppenburg war in diesem Jahr erstmalig dabei. Nicht nur das Amtsgericht, die Katholische Kirchengemeinde St. Andreas, die Katholische Kirchengemeinde St. Marien Bethen, die Katholische Akademie Stapelfeld und das Rathaus machten mit, sondern auch das Haus des Handwerks und die Grundschule Galgenmoor sowie viele Privatpersonen zu Hause. Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann bedankt sich im Namen der Stadtverwaltung bei allen Akteuren für die Beteiligung in diesem Jahr und hofft auf ein erneutes Engagement für die Earth Hour im kommenden Jahr.

Earth Hour - Plakat Earth Hour - © WWF Deutschland
Plakat Earth Hour

Am 28. März ist Earth Hour in Cloppenburg

Rund um den Globus gehen am Samstag, 28. März um 20:30 Uhr für eine Stunde die Lichter aus. Während der Earth Hour werden tausende Städte ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit hüllen und unzählige Privatpersonen zuhause das Licht ausschalten. Auch Cloppenburg ist in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. Das Amtsgericht, die Katholische Kirchengemeinde St. Andreas, die Katholische Kirchengemeinde St. Marien Bethen, die Katholische Akademie Stapelfeld, das Haus des Handwerks, die Grundschule Galgenmoor und natürlich das Rathaus in Cloppenburg haben bereits ihre Unterstützung zugesagt und werden ihre Außenbeleuchtung in dieser Stunde abschalten, um so ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. 

Wiebke Böckmann, Klimaschutzmanagerin der Stadt, lädt alle Cloppenburgerinnen und Cloppenburger herzlich ein, sich ebenfalls zu engagieren: „Bei der Earth Hour kann sich jeder auch zuhause beteiligen und für diese eine Stunde bewusst die Lichter ausschalten. Es ist natürlich nur ein erster Schritt, aber auch ein starkes Zeichen.“ Sie weist darauf hin, dass es für einen erfolgreichen Umwelt- und Klimaschutz auf den Beitrag jedes Einzelnen ankommt.

Nach Angaben des WWF werden sich dieses Jahr wieder Millionen Menschen auf der ganzen Welt bei der neunten Earth Hour beteiligen. An der letzten Earth Hour in 2014 nahmen rund 7.000 Städte in 162 Ländern teil. Bei weltberühmten Gebäuden wie zum Beispiel der Big Ben in London, die Chinesische Mauer, das Brandenburger Tor oder der Kölner Dom gingen die Lichter aus.

Ihren Anfang nahm die Earth Hour im Jahr 2007 in Sydney. Nur zwölf Monate später weitete sich die Aktion zu einem globalen Ereignis aus: Geschätzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 Ländern schalteten gemeinsam das Licht aus. In Deutschland wird die Earth Hour seit 2009 gefeiert. Weitere Informationen mit einem Video und einer Karte der teilnehmenden deutschen Städte sind unter http://www.wwf.de/earth-hour-2015/ zu finden.

Gerne können sich weitere Cloppenburger Institutionen und Einrichtungen melden, die an der Aktion teilnehmen möchten und bei denen das Licht zu der Zeit ausgeschaltet wird.

Weitere Informationen:
Wiebke Böckmann
Klimaschutzmanagerin der Stadt Cloppenburg
Tel.: 0 44 71/185 - 328
boeckmann@cloppenburg.de

 

 

Regionalpartner - © Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Klimaschutz im Landkreis: Jeder kann mitmachen  

17.12.2014
Die 13 Bürgermeister des Landkreises Cloppenburg und Landrat Johann Wimberg haben in der letzten Woche eine Vereinbarung mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) für mehr Klimaschutz in der Region getroffen. Im Rahmen der DBU-Informationskampagne „Haus sanieren – profitieren“ und in Zusammenarbeit mit Handwerk, Energieberatern und Architekten werden ab sofort kostenlose Energie-Checks und viele weitere Aktionen für Hauseigentümer und Bürger angeboten. „Klimaschutz geht uns alle an. Deshalb unterstützen wir sehr gerne die Initiative der Cloppenburger Kommunen, ihre Bemühungen zu bündeln, weniger Treibhausgase auszustoßen und die Menschen vor Ort dabei mitzunehmen“, sagte DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann heute Morgen in Cloppenburg.

„Hier in Cloppenburg gibt es zahlreiche Ein- und Zweifamilienhäuser, die sanierungsbedürftig sind. Die Besitzer dieser Häuser wollen wir ansprechen und darüber informieren, wie sie bei einer ohnehin anstehenden Modernisierung durch energiesparende Maßnahmen das Klima und den eigenen Geldbeutel schonen können“, erklärt Wiebke Böckmann, Klimaschutzmanagerin der Stadt Cloppenburg. Gemeinsam mit Stefan Sandker vom Landkreis hatte sie die Idee, die DBU-Kampagne ins Boot zu holen.

Mit dabei ist auch die Kreishandwerkerschaft, die schon seit 2007 Partner der DBU-Kampagne ist. Geschäftsführer Dr. Michael Hoffschroer: „Viele unserer Mitgliedsbetriebe bieten den DBU-Energie-Check schon seit mehreren Jahren an. Wir freuen uns, dass jetzt auch die Kommunen dabei sind und diese Initiative unterstützen.“ Für das Handwerk in der Region verspricht er sich einen Auftragsschub und freut sich über die Gewerke übergreifende Zusammenarbeit, die auf diesem Weg angestoßen werde. Handwerker, Energieberater, Architekten oder Bau-Ingenieure, die bei der Initiative mitmachen möchten, haben die Möglichkeit am 8. Januar 2015 an einer Schulung der Kreishandwerkerschaft teilzunehmen.

Mit dem Energie-Check erhält jeder Hauseigentümer die Möglichkeit, sein Haus kostenlos auf „Herz und Nieren“ prüfen zu lassen: Wie effizient ist die Heizungsanlage? Wie gut ist die Dämmung und wo kann Energie gespart werden? Diese Fragen beantwortet ein von „Haus sanieren – profitieren“ geschulter Energieberater, Architekt oder Handwerker, der den Check vor Ort durchführt. Im Anschluss erhält der Hauseigentümer eine Broschüre, die wertvolle Tipps gibt für den Weg zum sanierten Haus. Der Check gebe erste Anhaltspunkte, ersetze aber nicht die kostenpflichtige Energieberatung. „Wer den Check in Anspruch nimmt und Sanierungspotenzial an seinem Haus entdeckt, sollte im Anschluss eine Energieberatung machen lassen – auch um Fördermittel beantragen zu können“, rät DBU-Generalsekretär Bottermann.

Um einen kostenlosen Energie-Check für sein Eigenheim zu erhalten kann jeder Haushalt im Landkreis Cloppenburg einen Gutschein für diesen Check in den jeweiligen Rathäusern erhalten oder direkt auf der Webseite der DBU-Kampagne (www.sanieren-profitieren.de) einen Energie-Checker in seiner Nähe finden und mit diesem Kontakt aufnehmen. Auf der Homepage gibt es weitere Informationen und Veranstaltungshinweise zu der Kampagne.

Neben dem Energie-Check wollen die Kommunen Vortragsveranstaltungen rund um das Thema Klimaschutz und energetische Gebäudesanierung anbieten, die bestehenden Beratungsangebote bekannter machen und Aktionstage zum Klimaschutz veranstalten. Wiebke Böckmann: „Wir planen Veranstaltungen zu Themen wie Energiesparen im Haushalt, Dämmung und Heiztechnik im Eigenheim. Dabei ist jeder herzlich eingeladen mitzumachen.“

Energieeffienz Impulsgespräch - © Stadt Cloppenburg - Wiebke Böckmann

Energieeffizienz-Impulsgespräche laufen erfolgreich

4.12.2014
Die Energieeffizienz Impulsgespräche, die die Stadt zusammen mit der RKW Bremen GmbH den Cloppenburger Unternehmen anbietet, werden offensichtlich gut angenommen. 

Bisher haben sich knapp 20 Unternehmen ein solches Impulsgespräch gesichert.

In der letzten Woche haben Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann und Wirtschaftsförderer Jörg Kalvelage das 13. Energieeffizienz Impulsgespräch in Cloppenburg bei der Firma Mühle Wessling mit Geschäftsführer Georg Kötter begleitet.

Nach der Begrüßung führte Georg Kötter durch den Betrieb, durch die einzelnen Verkaufsräume, die Außenanlagen und die Lagerräume. Der technische Berater der RWK Iacob-Lucian Mărginean legte sein Augenmerk auf Ansatzpunkte, wo Energie eingespart werden konnte. Sofort ins Auge fiel die große Anzahl an Leuchtmitteln im Verkaufsraum, da sah Mărginean mögliches Einsparpotential in der Verwendung von LED-Leuchtmitteln und Lichtsteuerung wie Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder. „Beleuchtung ist gerade im Verkaufsraum und bei den Aquarien wichtig“, sagte Georg Kötter, „sonst gehen die Kunden nicht in die einzelnen Räume, und die Pflanzen brauchen besonderes Licht zum Wachsen.“ Deswegen hatte er bereits zum Testen vereinzelt LED- Röhren eingesetzt.

Weitere Möglichkeiten erkannte der Experte im Eingangsbereich mit der Errichtung eines Windfangs, damit die Wärme des Verkaufsraumes nicht nach draußen entweichen kann. Ebenso sah er Potential in einer zukünftigen Anschaffung eines erdgasbetriebenen Firmenwagens. Nach dem Rundgang erläuterte Iacob-Lucian Mărginean ausführlich seine Beobachtungen und zeigte Handlungsmöglichkeiten auf. Ebenfalls wies er auf Fördermöglichkeiten für die investiven Maßnahmen hin.

Nach gut zwei Stunden war das Impulsgespräch beendet und das Unternehmen wurde über umfassende Möglichkeiten zu Energieeinsparungen informiert.

Noch bis Ende des Jahres 2014 ist dieses Angebot der kostenlosen Energieeffizienz Impulsgespräche möglich, dank der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Informationsabend zum energetischen Bauen im Neubaugebiet Freesienstraße 2. Bauabschnitt

21.10.2014
Um den Energiebedarf und damit auch den CO2-Ausstoß zu reduzieren hat der Rat der Stadt Cloppenburg eine Richtlinie über den energetischen Mindeststandard für Wohngebäude im 2. Bauabschnitt des Neubaugebietes Freesienstraße beschlossen. Der Einladung der Stadt Cloppenburg sind 29 Interessierte am Dienstagabend in den Ratssaal gefolgt. Thomas Bernholt erläutert die Richtlinie und die damit entstehenden Anforderungen an die neuzubauenden Wohngebäude.

Diese Richtlinie fordert, dass alle Bauherren ihr Haus mit einem höheren energetischen Standard bauen müssen, als es der zurzeit gültige Mindeststandard der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 fordert. Das Besondere für diesen Bauabschnitt ist, dass die vom Gesetzgeber erteilten Übergangsfristen, nach der die Neubauten bis Ende 2015 noch nach der EnEV 2009 errichtet werden können, hier nicht gelten. Der Rat der Stadt Cloppenburg wollte die gesetzliche Frist nicht abwarten und fordert schon jetzt die verschärften Anforderungen für Neubauten in diesem Neubaugebiet von ungefähr 20% gegenüber der EnEV 2009.

Zusätzlich will die Stadt Cloppenburg alle Bauherren ermuntern, ihr Haus noch energieeffizienter zu bauen und gibt Zuschüsse für den Bau von Effizienzhäusern. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der gewählten Effizienzstufe und liegt zwischen 2.000 und 6.000 Euro pro Hausbau.

Dagmar Morghen von der Kommunalen Energieberatung des Energienetzwerkes Nordwest, in dem die Stadt Cloppenburg Mitglied ist, gibt anschließend einen Einblick in die komplexe Welt des Effizienzhauses. Sie verdeutlicht, was die Verschärfung an die Gesamtenergieeffizienz des Hauses und die Wärmedämmung beinhaltet und zeigt, mit welchen Maßnahmen, sei es Dämmung oder Anlagentechnik, die Anforderungen eingehalten werden können. Den Bauherren stehen hierzu vielfältige Möglichkeiten und Kombinationen zur Verfügung. In einem Dialog wurden die individuellen Fragen der interessierten Bauherren, auch bezüglich der Förderung der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beantwortet.

Die Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann steht als Lotsin in Sachen energetischem Bauen und möglichen Förderungen zur Verfügung.

Zusätzlich will die Stadt Cloppenburg alle Bauherren ermuntern, ihr Haus noch energieeffizienter zu bauen und gibt Zuschüsse für den Bau von Effizienzhäusern. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der gewählten Effizienzstufe und liegt zwischen 2.000 und 6.000 Euro pro Hausbau.

Dagmar Morghen von der Kommunalen Energieberatung des Energienetzwerkes Nordwest, in dem die Stadt Cloppenburg Mitglied ist, gibt anschließend einen Einblick in die komplexe Welt des Effizienzhauses. Sie verdeutlicht, was die Verschärfung an die Gesamtenergieeffizienz des Hauses und die Wärmedämmung beinhaltet und zeigt, mit welchen Maßnahmen, sei es Dämmung oder Anlagentechnik, die Anforderungen eingehalten werden können. Den Bauherren stehen hierzu vielfältige Möglichkeiten und Kombinationen zur Verfügung. In einem Dialog wurden die individuellen Fragen der interessierten Bauherren, auch bezüglich der Förderung der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beantwortet.

Die Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann steht als Lotsin in Sachen energetischem Bauen und möglichen Förderungen zur Verfügung.

Kooperationsvereinbarung mit RKW zur Verbesserung der Energieeffizienz in Unternehmen

15.10.2014
Für Unternehmen gibt es noch bis Ende 2014 ein kostenloses Unterstützungsangebot zur Verbesserung der Energieeffizienz. Bürgermeister Dr. Wiese hat am Mittwoch die Kooperationsvereinbarung gemeinsam mit der Geschäftsführerin der RKW Nord GmbH Frau Opitz unterschrieben. Das Projekt „Energieeffizienz Impulsgespräche“ wird vom RKW-Netzwerk durchgeführt und ist dank der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) kostenlos.

Ziel der Impulsgespräche ist die Verringerung der CO2-Emissionen, der sparsame Umgang mit Energie, die Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen und damit die Senkung der Energiekosten. Der Regionale Mitarbeiter Herr Mărginean aus Bremen führt die persönlichen Gespräche in den Unternehmen vor Ort durch. Enthalten ist dabei ebenfalls ein Betriebsrundgang. Der geschulte Experte bespricht mit den Unternehmen Energie-Einsparpotenziale, gibt konkrete Handlungsempfehlungen und zeigt Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten auf. Der Fokus liegt dabei auf gering investiv und kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen.

Die Energieeffizienz Impulsgespräche bieten eine ideale Verbindung zwischen Klimaschutz und Wirtschaftsförderung, denn sie helfen die Energiekosten dauerhaft zu senken und damit ebenfalls das Klima zu schonen. Die Stadt Cloppenburg verteilt die Gutscheine für „Energieeffizienz Impulsgespräche“ an die örtlichen klein- und mittelständigen Unternehmen aus den Branchen Handwerk, verarbeitendes Gewerbe, Hotellerie/ Gastronomie und Handel. Interessierte Unternehmen können sich direkt an die RKW Nord GmbH wenden, den Gutschein ausfüllen und zurückschicken oder sich an den Wirtschaftsförderer Jörg Kalvelage (04471-185 555) oder die städtische Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann (04471-185 328) wenden, die die Anfragen weiterleiten.

Diese Förderung ist zum Dezember 2014 ausgelaufen.

KliCS

23.07.2014

Jeder kann im Alltag seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wie das im Schulalltag geht, lernen und erfahren die Schülerinnen und Schüler der städtischen Schulen in dem Projekt „KliCS – Klimaschutz an Cloppenburger Schulen“. Dieses Klimaschutzprojekt wurde seit 2010 an allen zehn Standorten der städtischen Schulen eingeführt und ist mittlerweile in deren Schulalltag verankert. Durch Aktivitäten im Bereich Klimaschutz und Energie werden Schülerinnen und Schüler für das Thema sensibilisiert und lernen einen bewussten Umgang mit Strom, Wärme und Wasser. Gemeinsam mit Lehrerinnen, Lehrern und Hausmeistern entwickelten die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten des energiesparenden Verhaltens und tragen dadurch zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei.

In den unterschiedlichen Schulen und Schulstandorten gibt es vielfältige Aktivitäten. Beispielsweise werden in Schulklassen Schülerinnen oder Schüler zu Energiemanager ernannt, die dafür sorgen, dass richtig gelüftet wird oder dass das Licht wenn möglich ausgeschaltet wird. In einigen Schulen erinnern selbst gemalte Schilder der Schülerinnen und Schüler, die in der gesamten Schule aufgehängt werden, alle Nutzer der Schule daran, Strom zu sparen, Licht auszuschalten, Türen zu schließen, Wasser zu sparen oder richtig zu lüften. Zudem sorgt eine Beschilderung der Lichtschalter dafür, dass nur die notwendige Beleuchtung die einzelnen Räume erhellt. Plakatwände in den Schulen berichten über die Energie-Aktivitäten innerhalb der Schule. Es gibt in einer Schule mittlerweile sogar einen eigenen KliCS-Projekttag zum Thema Energie und Energiesparen. Alle diese unterschiedlichen Aktivitäten tragen nicht nur zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Energieverhalten in der Schule bei, sondern werden von allen Beteiligten auch mit in den Alltag nach Hause getragen.

Dieses Engagement hat die Stadt Cloppenburg auch in diesem Jahr ausgezeichnet. Bürgermeister Dr. Wiese überreichte den Schulen nicht nur Urkunden, sondern auch Geldprämien in Höhe von 130 bis 540 Euro. Die Schulen dürfen die eine Hälfte der Prämie für Umwelt- und Klimaschutzvorhaben ausgeben, die andere Hälfte steht ihnen zur freien Verfügung.

Zudem erhielt jede Schule das Modul „Stromverbrauch – Licht und andere Verbraucher“ für die KliCS-Materialkiste. Hiermit können verschiedene Leuchtmittel untereinander und auch mit anderen Stromverbrauchern verglichen werden. Zusammen mit den zwei bereits erhaltenen Themenkisten „Energiefluss in der Schule“ und „Richtig Lüften“ haben die Schulen jetzt eine Erweiterung des Unterrichtsmaterials, um mit den Schülerinnen und Schülern die Themen Klimaschutz und Energie anschaulicher zu erarbeiten.

Nach den Sommerferien 2014 beginnt das vierte Schuljahr in dem Projekt „KliCS – Klimaschutz an Cloppenburger Schulen“.