1.3 Klimaschutzaktivitäten in der Stadt

Sanierung

Vorträge im Rahmen der Ausstellung „Unser Haus spart Energie – Gewusst wie“ im Ratssaal

Am 16.11.2015 stellte Energieberater Raymond Krieger die bekanntesten Mythen über die energetische Sanierung in dem Vortrag „Dämmwahnsinn– Irrtümer und Mythen der energetischen Gebäudesanierung“ vor. Im Laufe des Vortrags widerlegte er die Mythen mit dagegen sprechenden Argumenten und zeigte damit, dass z.B. Schimmelbildung, Algenbewuchs und Brandgefahr nicht durch energetische Sanierungsmaßnahmen steigen.

Am 23.11.2015 führte der Architekt und Energieberater Andreas Walter in das Thema Altbausanierung ein. Er stellte Argumente für eine energetische Sanierung vor und gab einen Überblick über die durchschnittlichen Energieverluste bei Einfamilienhäusern. Danach zeigte er Einzelmaßnahmen einer Altbausanierung zum Effizienzhaus und gibt besonders auf die Einzelmaßnahmen 1) Erneuerung der Heizungsanlage und der Warmwasserbereitung, 2)Austausch der Fenster und der Außentüren bzw. Rolladen , 3) Wärmedämmung von Außenwänden und Fassaden sowie 4) Wärmedämmung von Dächern und Deckenflächen. Zum Schluss ging Andreas Walter auf die gängigen Förderprogramme ein. 

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Ausstellung „Unser Haus spart Energie – Gewusst wie“

Die Stadt Cloppenburg präsentiert vom 12. November bis 30. November 2015 die Wanderausstellung „Unser Haus spart Energie – Gewusst wie“ im Rathaus. Die Ausstellung bietet für Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern interessante und leicht verständliche Informationen. Anhand von sechs Themenhäuser und unterstützt durch einen Audioguide werden verschiedene Bereiche rund ums Energiesparen am Haus erklärt. Dabei werden viele Fragen beantwortet: Lohnt sich für mich eine solare Heizungsunterstützung? Kann ich in meinem Haus eine Wärmepumpe einsetzen? Wo bekomme ich welche Förderung für eine Dachdämmung? Die Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ wird ebenfalls vorgestellt.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses für jedermann kostenlos zu besichtigen. Auch die Vorträge sind ohne Eintritt.

Zusätzlich zur Präsentation gibt es zwei Vorträge.

  • Vortrag „Dämmwahnsinn – Irrtümer und Mythen der energetischen Gebäudesanierung“

    Montag 16.11.2015, 19:00 Uhr im Ratssaal

    Referent: Dipl. Ing. Raymond Krieger, Energieberater

Kurzinfo: Es wird viel diskutiert über Schimmelbildung, Algen, Brandgefahr und die Wirtschaftlichkeit der energetischen Sanierung. Doch was ist dran an den Mythen? In diesem Vortrag werden die größten Irrtümer zur Gebäudesanierung entkräftet.

  • Vortrag „Altbausanierung – Was kann ich tun?“

    Montag 23.11.2015, 19:00 Uhr im Ratssaal

    Referent: Dipl. Ing. Andreas Walter, Architekt und Energieberater

    Kurzinfo: Erste Schritte in der energetischen Sanierung der Wohngebäude, besonders der Wohngebäude aus den 50er bis 70er Jahren. Es werden an konkreten Beispielen gezeigt, welche Möglichkeiten bei der energetischen Sanierung bestehen. Zudem werden Fördermöglichkeiten vorgestellt.

In Cloppenburg gingen die Lichter aus!

 Cloppenburg, 29.03.2015

Auch 2015 stellte die Earth Hour neue Rekorde auf. 172 Länder beteiligten sich an der neunten Earth Hour, bei der am Samstag jeweils um 20:30 Uhr Ortszeit überall auf der Welt die Lichter ausgingen. In Deutschland machten 227 Städte mit, ein gutes Drittel mehr als im vorigen Jahr. Auch Cloppenburg war in diesem Jahr erstmalig dabei. Nicht nur das Amtsgericht, die Katholische Kirchengemeinde St. Andreas, die Katholische Kirchengemeinde St. Marien Bethen, die Katholische Akademie Stapelfeld und das Rathaus machten mit, sondern auch das Haus des Handwerks und die Grundschule Galgenmoor sowie viele Privatpersonen zu Hause. Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann bedankt sich im Namen der Stadtverwaltung bei allen Akteuren für die Beteiligung in diesem Jahr und hofft auf ein erneutes Engagement für die Earth Hour im kommenden Jahr.

Earth Hour - Plakat Earth Hour - © WWF Deutschland
Plakat Earth Hour

Am 28. März ist Earth Hour in Cloppenburg

Rund um den Globus gehen am Samstag, 28. März um 20:30 Uhr für eine Stunde die Lichter aus. Während der Earth Hour werden tausende Städte ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit hüllen und unzählige Privatpersonen zuhause das Licht ausschalten. Auch Cloppenburg ist in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. Das Amtsgericht, die Katholische Kirchengemeinde St. Andreas, die Katholische Kirchengemeinde St. Marien Bethen, die Katholische Akademie Stapelfeld, das Haus des Handwerks, die Grundschule Galgenmoor und natürlich das Rathaus in Cloppenburg haben bereits ihre Unterstützung zugesagt und werden ihre Außenbeleuchtung in dieser Stunde abschalten, um so ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. 

Wiebke Böckmann, Klimaschutzmanagerin der Stadt, lädt alle Cloppenburgerinnen und Cloppenburger herzlich ein, sich ebenfalls zu engagieren: „Bei der Earth Hour kann sich jeder auch zuhause beteiligen und für diese eine Stunde bewusst die Lichter ausschalten. Es ist natürlich nur ein erster Schritt, aber auch ein starkes Zeichen.“ Sie weist darauf hin, dass es für einen erfolgreichen Umwelt- und Klimaschutz auf den Beitrag jedes Einzelnen ankommt.

Nach Angaben des WWF werden sich dieses Jahr wieder Millionen Menschen auf der ganzen Welt bei der neunten Earth Hour beteiligen. An der letzten Earth Hour in 2014 nahmen rund 7.000 Städte in 162 Ländern teil. Bei weltberühmten Gebäuden wie zum Beispiel der Big Ben in London, die Chinesische Mauer, das Brandenburger Tor oder der Kölner Dom gingen die Lichter aus.

Ihren Anfang nahm die Earth Hour im Jahr 2007 in Sydney. Nur zwölf Monate später weitete sich die Aktion zu einem globalen Ereignis aus: Geschätzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 Ländern schalteten gemeinsam das Licht aus. In Deutschland wird die Earth Hour seit 2009 gefeiert. Weitere Informationen mit einem Video und einer Karte der teilnehmenden deutschen Städte sind unter http://www.wwf.de/earth-hour-2015/ zu finden.

Gerne können sich weitere Cloppenburger Institutionen und Einrichtungen melden, die an der Aktion teilnehmen möchten und bei denen das Licht zu der Zeit ausgeschaltet wird.

Weitere Informationen:
Wiebke Böckmann
Klimaschutzmanagerin der Stadt Cloppenburg
Tel.: 0 44 71/185 - 328
boeckmann@cloppenburg.de

 

 

Regionalpartner - © Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Klimaschutz im Landkreis: Jeder kann mitmachen  

17.12.2014
Die 13 Bürgermeister des Landkreises Cloppenburg und Landrat Johann Wimberg haben in der letzten Woche eine Vereinbarung mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) für mehr Klimaschutz in der Region getroffen. Im Rahmen der DBU-Informationskampagne „Haus sanieren – profitieren“ und in Zusammenarbeit mit Handwerk, Energieberatern und Architekten werden ab sofort kostenlose Energie-Checks und viele weitere Aktionen für Hauseigentümer und Bürger angeboten. „Klimaschutz geht uns alle an. Deshalb unterstützen wir sehr gerne die Initiative der Cloppenburger Kommunen, ihre Bemühungen zu bündeln, weniger Treibhausgase auszustoßen und die Menschen vor Ort dabei mitzunehmen“, sagte DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann heute Morgen in Cloppenburg.

„Hier in Cloppenburg gibt es zahlreiche Ein- und Zweifamilienhäuser, die sanierungsbedürftig sind. Die Besitzer dieser Häuser wollen wir ansprechen und darüber informieren, wie sie bei einer ohnehin anstehenden Modernisierung durch energiesparende Maßnahmen das Klima und den eigenen Geldbeutel schonen können“, erklärt Wiebke Böckmann, Klimaschutzmanagerin der Stadt Cloppenburg. Gemeinsam mit Stefan Sandker vom Landkreis hatte sie die Idee, die DBU-Kampagne ins Boot zu holen.

Mit dabei ist auch die Kreishandwerkerschaft, die schon seit 2007 Partner der DBU-Kampagne ist. Geschäftsführer Dr. Michael Hoffschroer: „Viele unserer Mitgliedsbetriebe bieten den DBU-Energie-Check schon seit mehreren Jahren an. Wir freuen uns, dass jetzt auch die Kommunen dabei sind und diese Initiative unterstützen.“ Für das Handwerk in der Region verspricht er sich einen Auftragsschub und freut sich über die Gewerke übergreifende Zusammenarbeit, die auf diesem Weg angestoßen werde. Handwerker, Energieberater, Architekten oder Bau-Ingenieure, die bei der Initiative mitmachen möchten, haben die Möglichkeit am 8. Januar 2015 an einer Schulung der Kreishandwerkerschaft teilzunehmen.

Mit dem Energie-Check erhält jeder Hauseigentümer die Möglichkeit, sein Haus kostenlos auf „Herz und Nieren“ prüfen zu lassen: Wie effizient ist die Heizungsanlage? Wie gut ist die Dämmung und wo kann Energie gespart werden? Diese Fragen beantwortet ein von „Haus sanieren – profitieren“ geschulter Energieberater, Architekt oder Handwerker, der den Check vor Ort durchführt. Im Anschluss erhält der Hauseigentümer eine Broschüre, die wertvolle Tipps gibt für den Weg zum sanierten Haus. Der Check gebe erste Anhaltspunkte, ersetze aber nicht die kostenpflichtige Energieberatung. „Wer den Check in Anspruch nimmt und Sanierungspotenzial an seinem Haus entdeckt, sollte im Anschluss eine Energieberatung machen lassen – auch um Fördermittel beantragen zu können“, rät DBU-Generalsekretär Bottermann.

Um einen kostenlosen Energie-Check für sein Eigenheim zu erhalten kann jeder Haushalt im Landkreis Cloppenburg einen Gutschein für diesen Check in den jeweiligen Rathäusern erhalten oder direkt auf der Webseite der DBU-Kampagne (www.sanieren-profitieren.de) einen Energie-Checker in seiner Nähe finden und mit diesem Kontakt aufnehmen. Auf der Homepage gibt es weitere Informationen und Veranstaltungshinweise zu der Kampagne.

Neben dem Energie-Check wollen die Kommunen Vortragsveranstaltungen rund um das Thema Klimaschutz und energetische Gebäudesanierung anbieten, die bestehenden Beratungsangebote bekannter machen und Aktionstage zum Klimaschutz veranstalten. Wiebke Böckmann: „Wir planen Veranstaltungen zu Themen wie Energiesparen im Haushalt, Dämmung und Heiztechnik im Eigenheim. Dabei ist jeder herzlich eingeladen mitzumachen.“

Energieeffienz Impulsgespräch - © Stadt Cloppenburg - Wiebke Böckmann

Energieeffizienz-Impulsgespräche laufen erfolgreich

4.12.2014
Die Energieeffizienz Impulsgespräche, die die Stadt zusammen mit der RKW Bremen GmbH den Cloppenburger Unternehmen anbietet, werden offensichtlich gut angenommen. 

Bisher haben sich knapp 20 Unternehmen ein solches Impulsgespräch gesichert.

In der letzten Woche haben Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann und Wirtschaftsförderer Jörg Kalvelage das 13. Energieeffizienz Impulsgespräch in Cloppenburg bei der Firma Mühle Wessling mit Geschäftsführer Georg Kötter begleitet.

Nach der Begrüßung führte Georg Kötter durch den Betrieb, durch die einzelnen Verkaufsräume, die Außenanlagen und die Lagerräume. Der technische Berater der RWK Iacob-Lucian Mărginean legte sein Augenmerk auf Ansatzpunkte, wo Energie eingespart werden konnte. Sofort ins Auge fiel die große Anzahl an Leuchtmitteln im Verkaufsraum, da sah Mărginean mögliches Einsparpotential in der Verwendung von LED-Leuchtmitteln und Lichtsteuerung wie Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder. „Beleuchtung ist gerade im Verkaufsraum und bei den Aquarien wichtig“, sagte Georg Kötter, „sonst gehen die Kunden nicht in die einzelnen Räume, und die Pflanzen brauchen besonderes Licht zum Wachsen.“ Deswegen hatte er bereits zum Testen vereinzelt LED- Röhren eingesetzt.

Weitere Möglichkeiten erkannte der Experte im Eingangsbereich mit der Errichtung eines Windfangs, damit die Wärme des Verkaufsraumes nicht nach draußen entweichen kann. Ebenso sah er Potential in einer zukünftigen Anschaffung eines erdgasbetriebenen Firmenwagens. Nach dem Rundgang erläuterte Iacob-Lucian Mărginean ausführlich seine Beobachtungen und zeigte Handlungsmöglichkeiten auf. Ebenfalls wies er auf Fördermöglichkeiten für die investiven Maßnahmen hin.

Nach gut zwei Stunden war das Impulsgespräch beendet und das Unternehmen wurde über umfassende Möglichkeiten zu Energieeinsparungen informiert.

Noch bis Ende des Jahres 2014 ist dieses Angebot der kostenlosen Energieeffizienz Impulsgespräche möglich, dank der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Informationsabend zum energetischen Bauen im Neubaugebiet Freesienstraße 2. Bauabschnitt

21.10.2014
Um den Energiebedarf und damit auch den CO2-Ausstoß zu reduzieren hat der Rat der Stadt Cloppenburg eine Richtlinie über den energetischen Mindeststandard für Wohngebäude im 2. Bauabschnitt des Neubaugebietes Freesienstraße beschlossen. Der Einladung der Stadt Cloppenburg sind 29 Interessierte am Dienstagabend in den Ratssaal gefolgt. Thomas Bernholt erläutert die Richtlinie und die damit entstehenden Anforderungen an die neuzubauenden Wohngebäude.

Diese Richtlinie fordert, dass alle Bauherren ihr Haus mit einem höheren energetischen Standard bauen müssen, als es der zurzeit gültige Mindeststandard der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 fordert. Das Besondere für diesen Bauabschnitt ist, dass die vom Gesetzgeber erteilten Übergangsfristen, nach der die Neubauten bis Ende 2015 noch nach der EnEV 2009 errichtet werden können, hier nicht gelten. Der Rat der Stadt Cloppenburg wollte die gesetzliche Frist nicht abwarten und fordert schon jetzt die verschärften Anforderungen für Neubauten in diesem Neubaugebiet von ungefähr 20% gegenüber der EnEV 2009.

Zusätzlich will die Stadt Cloppenburg alle Bauherren ermuntern, ihr Haus noch energieeffizienter zu bauen und gibt Zuschüsse für den Bau von Effizienzhäusern. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der gewählten Effizienzstufe und liegt zwischen 2.000 und 6.000 Euro pro Hausbau.

Dagmar Morghen von der Kommunalen Energieberatung des Energienetzwerkes Nordwest, in dem die Stadt Cloppenburg Mitglied ist, gibt anschließend einen Einblick in die komplexe Welt des Effizienzhauses. Sie verdeutlicht, was die Verschärfung an die Gesamtenergieeffizienz des Hauses und die Wärmedämmung beinhaltet und zeigt, mit welchen Maßnahmen, sei es Dämmung oder Anlagentechnik, die Anforderungen eingehalten werden können. Den Bauherren stehen hierzu vielfältige Möglichkeiten und Kombinationen zur Verfügung. In einem Dialog wurden die individuellen Fragen der interessierten Bauherren, auch bezüglich der Förderung der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beantwortet.

Die Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann steht als Lotsin in Sachen energetischem Bauen und möglichen Förderungen zur Verfügung.

Zusätzlich will die Stadt Cloppenburg alle Bauherren ermuntern, ihr Haus noch energieeffizienter zu bauen und gibt Zuschüsse für den Bau von Effizienzhäusern. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der gewählten Effizienzstufe und liegt zwischen 2.000 und 6.000 Euro pro Hausbau.

Dagmar Morghen von der Kommunalen Energieberatung des Energienetzwerkes Nordwest, in dem die Stadt Cloppenburg Mitglied ist, gibt anschließend einen Einblick in die komplexe Welt des Effizienzhauses. Sie verdeutlicht, was die Verschärfung an die Gesamtenergieeffizienz des Hauses und die Wärmedämmung beinhaltet und zeigt, mit welchen Maßnahmen, sei es Dämmung oder Anlagentechnik, die Anforderungen eingehalten werden können. Den Bauherren stehen hierzu vielfältige Möglichkeiten und Kombinationen zur Verfügung. In einem Dialog wurden die individuellen Fragen der interessierten Bauherren, auch bezüglich der Förderung der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beantwortet.

Die Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann steht als Lotsin in Sachen energetischem Bauen und möglichen Förderungen zur Verfügung.

Kooperationsvereinbarung mit RKW zur Verbesserung der Energieeffizienz in Unternehmen

15.10.2014
Für Unternehmen gibt es noch bis Ende 2014 ein kostenloses Unterstützungsangebot zur Verbesserung der Energieeffizienz. Bürgermeister Dr. Wiese hat am Mittwoch die Kooperationsvereinbarung gemeinsam mit der Geschäftsführerin der RKW Nord GmbH Frau Opitz unterschrieben. Das Projekt „Energieeffizienz Impulsgespräche“ wird vom RKW-Netzwerk durchgeführt und ist dank der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) kostenlos.

Ziel der Impulsgespräche ist die Verringerung der CO2-Emissionen, der sparsame Umgang mit Energie, die Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen und damit die Senkung der Energiekosten. Der Regionale Mitarbeiter Herr Mărginean aus Bremen führt die persönlichen Gespräche in den Unternehmen vor Ort durch. Enthalten ist dabei ebenfalls ein Betriebsrundgang. Der geschulte Experte bespricht mit den Unternehmen Energie-Einsparpotenziale, gibt konkrete Handlungsempfehlungen und zeigt Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten auf. Der Fokus liegt dabei auf gering investiv und kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen.

Die Energieeffizienz Impulsgespräche bieten eine ideale Verbindung zwischen Klimaschutz und Wirtschaftsförderung, denn sie helfen die Energiekosten dauerhaft zu senken und damit ebenfalls das Klima zu schonen. Die Stadt Cloppenburg verteilt die Gutscheine für „Energieeffizienz Impulsgespräche“ an die örtlichen klein- und mittelständigen Unternehmen aus den Branchen Handwerk, verarbeitendes Gewerbe, Hotellerie/ Gastronomie und Handel. Interessierte Unternehmen können sich direkt an die RKW Nord GmbH wenden, den Gutschein ausfüllen und zurückschicken oder sich an den Wirtschaftsförderer Jörg Kalvelage (04471-185 555) oder die städtische Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann (04471-185 328) wenden, die die Anfragen weiterleiten.

Diese Förderung ist zum Dezember 2014 ausgelaufen.

KliCS

23.07.2014

Jeder kann im Alltag seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wie das im Schulalltag geht, lernen und erfahren die Schülerinnen und Schüler der städtischen Schulen in dem Projekt „KliCS – Klimaschutz an Cloppenburger Schulen“. Dieses Klimaschutzprojekt wurde seit 2010 an allen zehn Standorten der städtischen Schulen eingeführt und ist mittlerweile in deren Schulalltag verankert. Durch Aktivitäten im Bereich Klimaschutz und Energie werden Schülerinnen und Schüler für das Thema sensibilisiert und lernen einen bewussten Umgang mit Strom, Wärme und Wasser. Gemeinsam mit Lehrerinnen, Lehrern und Hausmeistern entwickelten die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten des energiesparenden Verhaltens und tragen dadurch zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei.

In den unterschiedlichen Schulen und Schulstandorten gibt es vielfältige Aktivitäten. Beispielsweise werden in Schulklassen Schülerinnen oder Schüler zu Energiemanager ernannt, die dafür sorgen, dass richtig gelüftet wird oder dass das Licht wenn möglich ausgeschaltet wird. In einigen Schulen erinnern selbst gemalte Schilder der Schülerinnen und Schüler, die in der gesamten Schule aufgehängt werden, alle Nutzer der Schule daran, Strom zu sparen, Licht auszuschalten, Türen zu schließen, Wasser zu sparen oder richtig zu lüften. Zudem sorgt eine Beschilderung der Lichtschalter dafür, dass nur die notwendige Beleuchtung die einzelnen Räume erhellt. Plakatwände in den Schulen berichten über die Energie-Aktivitäten innerhalb der Schule. Es gibt in einer Schule mittlerweile sogar einen eigenen KliCS-Projekttag zum Thema Energie und Energiesparen. Alle diese unterschiedlichen Aktivitäten tragen nicht nur zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Energieverhalten in der Schule bei, sondern werden von allen Beteiligten auch mit in den Alltag nach Hause getragen.

Dieses Engagement hat die Stadt Cloppenburg auch in diesem Jahr ausgezeichnet. Bürgermeister Dr. Wiese überreichte den Schulen nicht nur Urkunden, sondern auch Geldprämien in Höhe von 130 bis 540 Euro. Die Schulen dürfen die eine Hälfte der Prämie für Umwelt- und Klimaschutzvorhaben ausgeben, die andere Hälfte steht ihnen zur freien Verfügung.

Zudem erhielt jede Schule das Modul „Stromverbrauch – Licht und andere Verbraucher“ für die KliCS-Materialkiste. Hiermit können verschiedene Leuchtmittel untereinander und auch mit anderen Stromverbrauchern verglichen werden. Zusammen mit den zwei bereits erhaltenen Themenkisten „Energiefluss in der Schule“ und „Richtig Lüften“ haben die Schulen jetzt eine Erweiterung des Unterrichtsmaterials, um mit den Schülerinnen und Schülern die Themen Klimaschutz und Energie anschaulicher zu erarbeiten.

Nach den Sommerferien 2014 beginnt das vierte Schuljahr in dem Projekt „KliCS – Klimaschutz an Cloppenburger Schulen“.